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Benjamin Haerdle

ARTIKEL von Benjamin Haerdle

„Eine erhebliche Belastung“

Max-Planck-Präsident Martin Stratmann über den Fall Logothetis.

Checks and Balances im Ländle

Vor vier Jahren sorgte ein neues Landeshochschulgesetz für Ärger bei den Professoren in Baden-Württemberg. Nun hat die grüne Wissenschaftsministerin Theresia Bauer das Gesetz novelliert. Ist damit der Frieden im Südwesten wiederhergestellt?

„Wir müssen wachsam bleiben“

ERC-Präsident Jean-Pierre Bourguignon verteidigt die Programmstruktur des Europäischen Forschungsrats.

Die Einzelkämpfer

Für Nischenfächer werden Einsparungen schnell zur Existenzkrise, und die Wissenschaftslandschaft droht ihre Vielfalt einzubüßen. Kooperation soll helfen, dass es nicht so weit kommt. Da es kleinen Fächern im Inland oft an Fachkollegen mangelt, gilt es, international nach Verbündeten zu suchen.

Rolle rückwärts

Initiiert von Forschungskommissar Carlos Moedas, soll der Europäische Innovationsrat die wirtschaftsgetriebene Innovationsförderung forcieren. Genau das wird in der Wissenschaft aktuell als ein Rückschritt gesehen.

Druck aus Europa

Forschungsergebnisse digital und frei zugänglich zu publizieren, soll endlich Standard werden. Der Europäische Universitätsverband hat jetzt einen Open-Access-Fahrplan für Hochschulen vorgelegt.

Eine Charta, viele Meinungen

Brüssel will einheitliche Regeln für den Zugang zu gemeinsamen Forschungsinfrastrukturen in Europa schaffen. Ein Kraftakt, der Karrierechancen für Forschende in Europa beeinflussen wird.

Die Stiefkinder

Um mehr Geld aus Brüssel zu bekommen, sollten sich Sozial- und Geisteswissenschaftler fachübergreifend auf Ausschreibungen des Forschungsprogramms Horizont bewerben können. Doch in der Praxis hat das selten geklappt. Die Brüsseler Kommission gelobt nun Besserung.

Perspektiven gesucht

Hunderttausende Menschen wandern nach Europa, Politik und Zivilgesellschaft reagieren überfordert. Selten war guter Rat so gefragt wie dieser Tage. Doch die Antworten der Wissenschaft sind noch leise. Auch, weil jahrzehntelang kaum jemand auf sie hörte.

Im Windschatten der Metropolen

Berlin, München, Hamburg – im weltweiten Wettbewerb um Wissenschaftler müssen Universitäten in ländlicheren Regionen nicht unbedingt den kürzeren ziehen. Das zeigt das Beispiel Göttingen.

Europa liegt vorn bei den Online-Kursen

Hochschulbildung für die Masse, angeboten als sogenannte Moocs, gilt seit Jahren als guter Weg, das Image der Universität und die Studierendennachfrage zu verbessern. Eine Studie belegt das.

Zulassungshürden überwinden

Hochschulen aus ganz Europa suchen nach Wegen, Leistungen aus dem Ausland einfacher und leichter anzuerkennen. Das tut not, denn die Verfahren sind mühsam.

Investieren auf Forscherkosten

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will Innovationen fördern. Doch dafür kürzt er das Förderprogramm Horizont 2020. Ein Ansatz, der die Wissenschaftslandschaft erzürnt. Die setzt nun auf das EU-Parlament und hofft, dass dieses den Juncker-Plan noch kippen wird.

Mein Name sei Kontinuität

Der seit November amtierende EU-Forschungskommissar Carlos Moedas will das vollenden, was seine Vorgänger langwierig aufgebaut haben: den Europäischen Forschungsraum ERA. Weitere Vorhaben? Bislang Fehlanzeige. Aufs Gaspedal will der Brüsseler Neuling unter Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker offensichtlich nicht treten.

Dr. FH, zum Ausgang bitte!

Es war ein hochschulpolitischer Paukenschlag, als Baden-Württemberg im vergangenen Frühjahr als erstes Bundesland das Promotionsrecht für Fachhochschulen ins Gesetz schrieb. Ein Jahr später ist es darum geradezu verdächtig still geworden. Eine Erkundung im Südwesten.

„Das letzte Wort hat die Politik“

Wie geht die Exzellenzinitiative nach 2017 weiter? Eine Kommission soll bis Anfang 2016 Antworten liefern. Der Vorsitzende des Gremiums, Dieter Imboden, über das Vorgehen, die Ziele – und die Hängepartie der Hochschulen.  

Die Prämienfrage

Voller Einsatz und keinen Cent extra? Für viele Mitarbeiter in Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen ist das Alltag. Dabei sind Bonuszahlungen erlaubt – nicht nur bei Profs. Warum gehen Sekretärinnen, Techniker und Hausmeister so oft leer aus?

Wie viele bleiben?

Alle sind sich einig: Zu viele Menschen scheitern im Studium. Doch um etwas zu tun, müssen die Hochschule erst einmal erfassen, wer ihre Abbrecher sind. Wer wirft hin? Wer wechselt nur die Uni? Die Politik drängt – und die Hochschulen jagen ein Phantom.

Blick nach Dänemark

Deutschlands Nachbarland im Norden gilt als Vorbild für eine gelungene Familienpolitik. Die Hochschulen leisten dazu einen Beitrag. Mit familienfreundlichen Strukturen fördern sie nicht nur das eigene Image, sondern auch das des Wissenschaftsstandortes.

Kündigen: Wie sage ich´s richtig?

Verträge laufen aus, eine Verlängerung ist unmöglich: Trennungsgespräche gehören zum Alltag im Wissenschaftsbetrieb. Doch wie verhält man sich da? Tipps für Beschäftigte und Chefs.

Wie Sie Sandwich-Positionen meistern

Das erste Team, die erste Personalverantwortung: Der Aufstieg in Hochschule und Wissenschaft beginnt meist mit einer Stelle im mittleren Management. Die birgt jede Menge Stolperfallen.

„Wir werden Druck aufbauen“

Die Zeit der Reden ist vorbei, wenn es um die Schaffung des einheitlichen Forschungsraums in Europa geht. Das ist seit Jahren das Credo der EU-Forschungskommissarin Máire Geoghegan-Quinn. Die Mitgliedsstaaten sieht sie in der Pflicht. Bis die Werkzeuge der Kommission greifen, können aber Jahre vergehen.

Spanische Forscher helfen sich in der Fremde

Viele spanische Wissenschaftler verlassen wegen der Wirtschaftskrise ihre Heimat und gehen nach Deutschland. Dort wartet ein Netzwerk spanischer Forscher auf sie. Es will mehr sein als nur eine Hilfe im Alltag.

Don Quijote de la Bologna

Jahre waren sie unterwegs, um für die Studienreform zur werben. Nun stellen die Bologna-Experten die Arbeit ein. Nicht ganz freiwillig. Ist von Bologna die Rede, gehen die Emotionen hoch.

Indonesien setzt zur Aufholjagd an

Bei der Zusammenarbeit mit Asien konzentrieren sich Hochschulen zumeist auf China und Japan. Indonesien wird oft vernachlässigt. Dabei unternimmt das Land einiges, um aufzuholen. Und: Es wird geopolitisch immer wichtiger.

"Die Anbindung spielt eine zentrale Rolle"

Einst stand am Berliner Hauptbahnhof ein ICE mit dem Ziel Trier. Heute hat die Stadt inmitten des Dreiländerecks Deutschland, Frankreich, Luxemburg keinen Fernbahnanschluss mehr. Für den Unipräsidenten macht das die Internationalisierungsbestrebungen nicht gerade leichter.

Ein Ranking-TÜV geht an den Start

Für viele Forscher sind sie ein rotes Tuch: Um verständlich zu sein, müssen Rankings Universitäten auf einen einfachen Nenner bringen. Wie weit aber lassen sich Urteile verkürzen, ohne schief zu werden? Experten haben jetzt ein Qualitätssiegel entwickelt.

Uni Leipzig verweiblicht ihre Grundordnung

Nach 600 Jahren Männerdominanz setzt die Uni Leipzig auf feminine Personenbezeichnungen. Die Schrägstrich-Variante "Professor/Professorin" ist Geschichte. Ein Novum in Deutschland.

Voraus in die Vergangenheit

Nordrhein-Westfalens Wissenschaftsministerin Svenja Schulze zieht die Zügel an. Hochschulen sollen Rechenschaft über ihre Leistungen und die Verwendung der Steuergelder geben. Rektoren und Hochschulexperten sind alarmiert – und zwar bundesweit. Droht ein Rückfall in alten Dirigismus?

Chancen für Deutsche

Jede fünfte staatliche Hochschule lässt Russlands Präsident Wladimir Putin schließen. Das könnte die verbleibenden Hochschulen stärken und damit aus Sicht deutscher Wissenschaftler attraktiver für gemeinsame Projekte machen.

Der Wettbewerb um die besten Köpfe wird härter

Der große Fußball-Sommer in Polen ist längst vorbei. In den Alltag ist wieder Ruhe eingekehrt. Allerdings nicht an den Hochschulen des Landes. Dort herrscht immer noch Aufbruchstimmung.

Wo ist der Rettungsring?

In Zeiten der Finanznot sparen die Bundesländer längst auch an Hochschulen. Deren Finanzlage hat sich mittlerweile derart verschlechtert, dass sie jeder noch so kleine Tarifanstieg ins Schwitzen bringt. Die anstehende Erhöhung der Professorenbesoldung gerät zum Schreckgespenst.

Die Kollegen-Dämmerung

Heute finanzieren sich Hochschulen zu einem Viertel aus Geldern, die wie die Milliarden der Exzellenz-Initiative im Wettbewerb vergeben werden. Befristete Verträge und eine stramme Hierarchie prägen den Alltag in der Wissenschaft. Was bedeutet das für die Arbeit der Personalräte?

Europas Hochschulen bieten Express-Studium

Im Ausland erweisen sie sich als Renner, in Deutschland sind sie jedoch kein Thema: Kurzzeitstudienprogramme zur Linderung des Fachkräftemangels.

Kennzahl für Gerechtigkeit

Fakultäten bekommen Jahr für Jahr in etwa das gleiche Grundbudget. Aber ist das gerecht, wenn der eine Fachbereich mehr Studenten betreut als der andere? Nein, sagt die Hochschule Bremen. Sie testet derzeit, wie sich in der Lehre Geld nach dem Leistungsprinzip verteilen lässt.

Rotstift-Regiment schlägt Schneisen

Europas Hochschulen bekommen die Folgen der Finanzkrise immer stärker zu spüren. Das zeigt der jüngste Finanzbericht des europäischen Universitätsverbands.

Universitätsverband legt Autonomie-Index vor

Für manche normal, für andere politisches Kampfgebiet: In Sachen Autonomie ist Europa ein Flickenteppich. Mitte November legt der Universitätsverband EUA (European University Association) eine Studie vor, die einem Ranking gleicht.

Aus der Mitte entspringt die Macht

Wissenschaftsmanager arbeiten gut, wenn der Betrieb Hochschule reibungslos läuft. Probleme lösen sie schnell und geräuschlos. Das soll so bleiben. Doch möchte das mittlere Management schon lange als eigene Größe anerkannt sein. Mit dem Stifterverband im Rücken gehen elf Wissenschaftsmanager nun in die Offensive.

Die neue Liebe zu Brasilien

Als aufstrebende Wirtschaftsmacht ist das größte lateinamerikanische Land längst auch für die Wissenschaft attraktiv. Nicht nur Deutschlands Hochschulen buhlen um die Aufmerksamkeit der akademischen Elite Brasiliens.

Die Fakultät im XXL-Format

Die Professionalisierung der Verwaltung erfasst die Fakultäten mit voller Wucht. Selten zuvor wurden an Deutschlands Hochschulen so viele Institute, Seminare und Fachbereiche zu Großeinheiten zusammengefasst wie heute. Was steckt dahinter?

Gut gedacht, schlecht gemacht

Leistungsgerechte Bezahlung, Wettbewerb um die besten Wissenschaftler – W-Besoldung und Föderalismusreform machen es möglich. Doch die Länder nutzen die neuen Spielräume nur zögerlich. Sie warten auf die Überprüfung des umstrittenen Vergaberahmens durch den Bund.

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