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Universität Freiburg

Wo sind Chancen, wo sind Herausforderungen? Die Universität Freiburg stellt ihre Konzepte in der Personalentwicklung für Wissenschaft und Verwaltung vor.

Dieser Artikel ist im DUZ Magazin für Wissenschaft und Gesellschaft in der Rubrik "So läuft es bei uns" erschienen und Teil der Online-Reihe "Arbeitgeber stellen sich vor" auf DUZ Wissenschaftskarriere.

Petra Engelbracht leitet die Abteilung Strategische Personalentwicklung der Universität Freiburg. Für DUZ Wissenschaftskarriere erläutert sie ihre Konzepte, Maßnahmen und Herausforderungen in der Personalentwicklung.

www.uni-freiburg.de/karriere

Was zeichnet die Universität Freiburg als Arbeitgeberin aus?

Ein wesentliches Markenzeichen ist unsere Vielfalt. Als Volluniversität verfügen wir über das gesamte Spektrum der wissenschaftlichen Disziplinen. Aktuell zählen wir mehr als 24.000 Studierende und fast 7.000 Beschäftigte, davon knapp 5.000 in der Wissenschaft und etwa 2.000 in Verwaltung, Service und Technik. Personalentwicklung, Familienfreundlichkeit, Gleichstellung und Umweltschutz haben an der Universität Freiburg einen hohen Stellenwert. Junge Menschen finden bei uns nicht nur interessante Studiengänge, sondern auch ein breites Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten. Außerdem bieten die Stadt Freiburg und die Oberrheinregion im Dreiländereck Deutschland – Frankreich – Schweiz ein attraktives Lebensumfeld mit hohem Freizeitwert.

Woran orientiert sich Ihre Personalentwicklungskonzept?

Wir haben in den vergangenen beiden Jahren neue strategische Konzepte erarbeitet. Sie orientieren sich an den beruflichen Arbeits- ebenso wie an persönlichen Lebensereignissen, Stichwort Work-Life-Balance. Das Konzept für unsere Beschäftigten in Verwaltung, Service und Technik nimmt vier Handlungsfelder in den Fokus: Personalgewinnung und -integration, Personalentwicklung und -bindung, Personalaustritt und Wissenstransfer sowie Strategie und Führung. Dieser Struktur folgt auch unser Konzept für die Wissenschaft, das aber jeweils unterschiedliche Maßnahmen für die vier Karrierewege vorsieht: Promotion, erste Postdoc-Phase, zweite Postdoc-Phase, Professur.

Worin bestehen die Herausforderungen für die Personalentwicklung?

In den kommenden Jahren werden wir aufgrund der Altersstruktur viele Positionen neu besetzen, und zugleich wird sich der internationale Wettbewerb um die besten Köpfe weiter verschärfen. Für die Beschäftigten in Verwaltung, Service und Technik wollen wir daher Angebote wie das interne Fortbildungsprogramm, die familienfreundliche Universität, gesundheitsorientierte Maßnahmen oder Hospitationsmöglichkeiten noch attraktiver gestalten, ausbauen und kommunizieren. Gleiches gilt für die Maßnahmen zur Forschungs- und Karriereförderung, zur Ausweitung der Lehrkompetenz sowie zur überfachlichen Qualifizierung, mit denen wir Forschende und Lehrende in allen beruflichen Lebensphasen unterstützen.

Welche neue Maßnahme steht in den Startlöchern?

Anfang 2019 starten wir für die Bereiche Verwaltung, Service und Technik unser Pilotprojekt „Strukturierung und Verknüpfung der Prozesse für die Gewinnung und Integration neuer Mitarbeiter*innen“. Ein Team aus erfahrenen, geschulten Personen wird die Personalgewinnung weiter professionalisieren: Unter anderem erarbeiten wir Qualitätsstandards für ein strukturiertes Auswahlverfahren, führen die Online-Bewerbung und das digitale Bewerbungsmanagement ein und begleiten das Verfahren von der Personalauswahl über ein 100-Tage-Feedback bis zum Ende der Probezeit. Ziel ist, den gesamten Prozess aus einem Guss zu gestalten und qualitativ aufzuwerten.

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