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Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Wie geht die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg mit Gleichstellung, flexiblen Arbeitszeiten und Weiterbildung um? Die Dezernentin des Ressorts Personal und Recht gibt Auskunft.

Dieser Artikel ist im DUZ Magazin für Wissenschaft und Gesellschaft in der Rubrik "So läuft es bei uns" erschienen und Teil der Online-Reihe "Arbeitgeber stellen sich vor" auf DUZ Wissenschaftskarriere.


Andrea Weber ist seit Oktober 2019 neue Dezernentin für das Ressort Personal und Recht an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS). Für die DUZ Wissenschaftskarriere schreibt sie über Angebote der H-BRS zur Erhöhung der Professorinnenquote, die Flexibilisierung der Arbeitszeitgestaltung und individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten.


Was ist für Sie die größte Herausforderung als Personalerin?

Im Personaldezernat an Hochschulen haben Personaler ein breites, vielfältiges und spannendes Aufgabenfeld. Die Hauptaufgabe besteht darin, den notwendigen Personalbestand zu ermitteln, bereitzustellen und an die Hochschule zu binden, was angesichts der personal- und tarifrechtlichen Vorgaben nicht immer leicht ist. Der Mensch steht dabei im Vordergrund. Überall wo Menschen arbeiten, treffen unterschiedliche Interessen aufeinander. Dies alles unter einen Hut zu bekommen ist eine große, aber auch verantwortungsvolle Herausforderung.

Was tun Sie für Gleichstellung?

Der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und mir liegt das Thema Gleichstellung sehr am Herzen. Nicht zuletzt durch die hervorragende Arbeit unserer Gleichstellungsstelle konnten in der Vergangenheit bereits vielfältige Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung an unserer Hochschule etabliert werden. Durch Angebote wie „Grünes Licht für Professorinnen“ oder „Professorinnen wo seid ihr?“ konnte beispielsweise die Professorinnenquote gesteigert werden. Darüber hinaus bieten wir Personalentwicklungsmaßnahmen speziell für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Unterstützungsangebote für Mitarbeitende mit familiären Verpflichtungen an. Dies sind nur einige Beispiele unserer Bemühungen, die Gleichstellung an unserer Hochschule zu fördern, was ich sehr begrüße.

Wie nutzen Sie Homeoffice und Telearbeit?

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg haben die Möglichkeit, bis zu 50 Prozent ihrer individuellen Arbeitszeit mobil zu arbeiten. Aufbauend auf unserer vorherigen Dienstvereinbarung zur Telearbeit haben wir die Möglichkeiten der Arbeitszeitgestaltung zu Beginn dieses Jahres weiter flexibilisiert. Mit der mobilen Arbeit ist es unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möglich, nicht nur das Büro oder den Heimarbeitsplatz, sondern jeden beliebigen Ort zu nutzen, um dort zu arbeiten.

Worauf legen Sie bei künftigen Mitarbeitenden über die fachliche Qualifikation hinaus Wert?

Die persönlichen Eigenschaften der Bewerberinnen und Bewerber sind sehr wichtig. Neben Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein sind Problemlösungskompetenz und Loyalität sehr wichtig. Mitarbeitende sollten aber auch Spaß an der Arbeit haben. Hier ist es wichtig, dass die Aufgabe zum Menschen passt und der Mensch ins Team.

Wie können sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterbilden?

Wir bieten umfangreiche Weitbildungsmöglichkeiten an, diese reichen von den klassischen internen und externen Seminaren und Fortbildungen bis hin zu weiterbildenden ­Studiengängen und Einzelcoachings. Wir versuchen dabei auch, individuellen Schulungsbedürfnissen gerecht zu werden. So ist es beispielsweise auch Mitarbeitenden der Vewaltung möglich, spezielle Vorlesungen in unserem Haus zu besuchen, um gezielt Qualifizierungsbedarf nachzukommen, aber auch, um Lehraufträge zu erhalten und ihr Wissen weiterzugeben.

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