duz Nachrichten

Ausgabe 01/06 vom 10. Februar 2006

Einhäupls letzter Akt

Wissenschaftsrat fordert mehr Geld für Geisteswissenschaften

Berlin Bei seiner letzten Amtshandlung als Vorsitzender des Wissenschaftsrates (WR) hat Prof. Dr. Karl Max Einhäupl Ende Januar in Berlin mehr Geld für die Lehre in den Geisteswissenschaften gefordert. Auch die Hochschulen müssten angesichts eines Studierendenberges mehr Mittel bekommen, um zusätzliche Dozenten anzustellen. Mehr Kapital brauchen nach WR-Ansicht auch die Uniklinika.

Hochschulsteuerung

Expertin: Auch Dekanate brauchen kluge Manager

Darmstadt Die Hochschulforscherin Prof. Dr. Barbara Kehm hat Ende Januar in Darmstadt für eine Professionalisierung der Hochschulverwaltung in den Dekanaten und Fachbereichen plädiert. Als Berater der Chef­etage würden die Fachleute in der zweiten Reihe an Bedeutung gewinnen.

EU-Forschungspolitik

BASF plädiert für Abbau der Antrags-Bürokratie

Ludwigshafen/Brüssel Nach dem Nein des Europaparlaments zum mittelfristigen Finanzplan setzt BASF-Vorstandsmitglied Dr. Stefan Marcinowski nicht nur auf eine Vereinfachung der Genehmigungsverfahren. Im duz-Interview hob er auch die Bedeutung der Grundlagenforschung hervor.

Aktuell

Die Hochschulrektorenkonferenz will Ende Februar auf dem Plenum in Bayreuth erst über ihre Zukunft nachdenken, bevor sie Ende März einen neuen Präsidenten wählt.

Politik

Die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen sollen mehr Selbstständigkeit bekommen. Das sieht ein Eckpunktepapier zum so genannten Hochschulfreiheitsgesetz vor.

Lehre

Deutschlands Studierende werden immer mobiler. Im Jahr 2003 wählten fast 30 Prozent aller Studienanfänger eine Hochschule außerhalb des Heimatbundeslandes – sieben Prozent mehr als 1980.

Köpfe

Die Marburger Altertumswissenschaftlerin Dr. Gyburg Radke (30) hatte sich mit 27 Jahren habilitiert. Anfang Februar erhielt sie als jüngste von elf Forschern den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis.

Forschung

Das Fraunhofer ISI in Karlsruhe hat jetzt herausgefunden, wann und wie Kooperationen in der Wissenschaft am besten funktionieren.

Wirtschaft

Weil Career Centers an deutschen Hochschulen Personal fehlt, werden sie ihrer Mittlerrolle zwischen Absolventen und Wirtschaft nicht gerecht. Dieses Fazit zogen Ende Januar Center-Leiter und Personalchefs.


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