Wissenschaftskommunikation für die Wissenschaft

Das duz SPECIAL unterstützt Akteure aus Wissenschaft und Hochschule in der effektiven Wissenschaftskommunikation.

Unsere Auftraggeber kommen zum Beispiel aus Hochschulen und Wissenschaftsorganisationen, der Bildungspolitik sowie aus wissenschaftsnahen Stiftungen.

Das duz SPECIAL liegt dem duz MAGAZIN bei und ist ein hervorragendes Instrument für die umfassende Ansprache der Wissenschaftsgemeinschaft.

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Unsere Leistungen

  • Komplette journalistische Erstellung Ihrer Inhalte oder Redaktion vorhandener Text- und Bildmaterialien
  • Koordination, Handling und umfassende Beratung; auf Wunsch Beratung und Redaktionssitzung bei Ihnen vor Ort
  • Planung, Layout, Redaktion, Satz, Lektorat sowie die technische Herstellung bis zum fertigen Printprodukt
  • Beilage zum duz MAGAZIN
  • Auflage: 4.500 Exemplare
  • Ankündigung Ihres Themenheftes auf dem Cover der gebuchten duz-Ausgabe
  • Begleitende Pressearbeit: Erstellung und Versendung einer E-Mail-Information im Vorfeld des Erscheinens (Adressaten: Ansprechpartner/-innen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
  • Prominente Internetveröffentlichung, E-Journal
  • Monitoroptimierte PDF-Datei für den Auftraggeber
  • Überdrucke für Ihr weitergehendes Marketing

 

Gemeinsam mit Ihnen setzen wir Ihre öffentlichkeitswirksame Fachpublikation um.

 


Kontakt und Beratung

Wünschen Sie die Print-Ausgabe eines duz SPECIALS? Wir schicken sie Ihnen gerne kostenfrei zu.

Sind Sie interessiert an Ihrem eigenen duz SPECIAL? Wir beraten Sie gerne ausführlich und unverbindlich.

Stefanie Kollenberg
Corporate Publishing
Koordination und Marketing

Tel. 030 21 29 87 12
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Leserbrief: duz SPECIAL, Ausgabe 11/2016

Den Wandel weiterdenken. Hochschulforum Digitalisierung

Mit Bezug auf ein Arbeitspapier zur Organisation digitaler Lehre in den deutschen Hochschulen wird im duz special unter dem Titel „Status Quo Digitalisierung“ zum Thema Digitale Lehre wie folgt eröffnet: „Universitäten messen ihr heute den größten Stellenwert zu, Kunst- und Musikhochschulen den geringsten“. Der Begriff „Stellenwert“ impliziert, dass an den Kunst- und Musikhochschulen das Interesse daran, sich innerhalb der modernen Informationsgesellschaft zu verorten, schwächer ausgeprägt sei, als an anderen Hochschulen. Diesem Eindruck möchte ich eine erweiterte Perspektive entgegenstellen.

Tatsächlich sind Kunst- und Musikhochschulen aufgrund der besonderen Eigenarten ihrer Fächer einerseits und ihrer geringen Größe andererseits in Digitalisierungsfragen benachteiligt. Doch zunächst einmal sind sie in Verwaltungsfragen Hochschulen wie alle anderen auch, das gilt für Campusmanagement und übliche Verwaltungssoftware ebenso wie auch für die Archive. Letztere sind analog zum Forschungsdatenmanagement zu betrachten, Kunst digital zu sichern, stellt sowohl im Bereich der Musikarchive als auch insbesondere für zeitbasierte Kunst eine Herausforderung dar.

Im Bereich der Lehre gibt es jedoch deutliche Unterschiede. Für wissenschaftliche Fächer und die dort mehrheitlich vertretenen Lehrformen, Vorlesung und Seminar, bieten sich zwar dieselben Möglichkeiten wie für die Lehre an Universitäten und HAWs. In künstlerischen Fächern aber stellt sich die Situation anders dar: Die Klasse an einer Kunstakademie oder der instrumentale Einzelunterricht in einer Musikhochschule sind Lehrformate, die – trotz aller wohl gemeinten Vorschlägen zu Videokonferenzen – einer zeitintensiven persönlichen Auseinandersetzung bedürfen. Doch selbst hier entwickelt sich zunehmend eine Einbeziehung digitaler Medien in den Unterrichtsalltag. Inwieweit darüber hinaus gänzlich neue Lehrformate für die künstlerische Lehre entwickelt werden können, lässt sich aktuell kaum einschätzen.

Auch in der Kunstausübung gewinnt Digitalität zunehmend an Bedeutung, als Werkzeug sind Digitale Medien schon längst Bestandteil künstlerischer Prozesse. Aber auch ein erweiterter Blick auf Digitalität als integraler Bestandteil von Kunst – z. B. durch das Schaffen virtueller Räume – ist Gegenstand zahlreicher künstlerischer Entwicklungsvorhaben an Kunst- und Musikhochschulen.

Wie kommen dann solche Umfrageergebnisse zustande? Eine mögliche Erklärung mag darin bestehen, dass die Besonderheiten für diese nur einen geringen Bestandteil der Hochschullandschaft ausmachenden Hochschultypen eben schlicht ignoriert und ungeeignete Befragungsformate eingesetzt werden. Diese Vermutung wird dadurch gestärkt, dass beispielsweise im genannten Artikel dargestellt wird, dass die Kunst-, Musik-, Film- oder Medienhochschulen zu 75% nicht offen gegenüber neuen Medien seien. Medienhochschulen sollen gegenüber neuen Medien nicht offen sein? Die mangelnde Differenzierung dieser Ausführungen zeugt von Ignoranz.

Wie bedauerlich, dass in der im Heft folgenden Diskussion – und auch in sehr vielen Publikationen und Arbeitsgruppen auf Länder- und Bundesebene – Vertreterinnen oder Vertreter der Kunst- und Musikhochschulen nicht zu Wort kommen. Es hätte sich eine hervorragende Gelegenheit für einen Appell zugunsten des grundlegenden Einbezugs dieser Hochschultypen in die Diskussion um Digitalisierung der deutschen Hochschullandschaft geboten.

Prof. Dr. Thomas Grosse
Rektor der Hochschule für Musik Detmold
Sprecher der Landesrektorenkonferenz der Kunst- und Musikhochschulen NRW Vorstandsmitglied Digitale Hochschule NRW



Auftraggeber

Namhafte Vertreter aus dem Wissenschaftsbereich realisierten mit unserem Verlagshaus ihre duz SPECIALS.

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duz SPECIAL-Ausgaben

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Johannes Gutenberg-Universität Mainz: Studium und Lehre im Zeichen von Bologna

Duales Studium: Vom Stiefkind zum Erfolgsmodell

Brückenschlag zwischen Labor und Klinik: Die Interdisziplinären Zentren für Klinische Forschung haben die Universitätsmedizin in den letzten zwei Dekaden nachhaltig verändert

Qualität und Innovation: Mit dem Fachhochschulentwicklungsprogramm stärkt Niedersachsen die anwendungsorientierte Wissenschaft

Identifying the Best - Theory, Methods, Practice

Gemeinsam für gute Arbeit: Rahmenkodex für gute Beschäftigungsbedingungen

Die Entdeckung der Forscher-Alumni - Internationale Studierende nachhaltig an Deutschland binden

Effizientes Hochschul- und Campus-Management: Studium und Lehre mit HISinOne leistungsfähig organisieren

Beyond Bibliometrics – Identifying the Best: Proceedings of the 8th Forum on the Internationalization of Sciences and Humanities

HAWtech: Gemeinsame Interessen, mehrfacher Nutzen

Standortfaktor Universität - Resümee der Jahrestagung 2014 der deutschen Universitätskanzlerinnen und -kanzler

Internationale Wissenschaftsjahre: Ein Erfolgsmodell der bilateralen Kooperation

Die Baden-Württemberg Stiftung – Starker Partner für Wissenschaft und Bildung

Postdoctoral Career Paths 2.0: The Golden Triangle of Competitive Junior Investigators, Adequate Academic Systems, and Successful Careers

DZHW – Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschafts-forschung: Erhebungen, Forschung, Service

Jedem Talent eine Chance geben – Erfolgreich studieren in NRW

Medizinischer Fakultätentag: Wir bilden Ärzte aus, forschen und sorgen für Ihre Gesundheit

Das Rahmemprogramm Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften

Networks of Trust: Will the New Social Media Change Global Science?

Gesundheitsfördernde Hochschulen – Modelle aus der Praxis

Gute Arbeit in der Wissenschaft - Herrschinger Kodex

The Globalization of Knowledge and the Principles of Governance in Higher Education and Research

Talentmanagement bei Helmholtz – Hand in Hand mit unseren Partnern

Aufwärts mit Methode – Wissenschaftliche Weiterbildung bei GESIS

Eine Erfolgsgeschichte – 40 Jahre Fachhochschulen in NRW

Willkommen in Deutschland! Wie Hochschulen den internationalen Nachwuchs erfolgreich integrieren

Demografischer Wandel und Gesundheit

ISLAM – Perspektiven in Forschung und Gesellschaft

Euraxess Researchers

Energie und Klima – Strategien und Perspektiven

exceed – Hochschulexzellenz in der Entwicklungszusammenarbeit

Exzellent! Deutsche Hochschulen entdecken die Lehre neu

40 Jahre Sonderforschungsbereiche

Karrierewege in der Hochschulmedizin

ABC der Menschheit: Jahr der Geisteswissenschaften 2007 – Ein- und Ausblicke

Gemeinsam stark – Kluge Köpfe für Göttingen

University of Toronto

Fachhochschule Osnabrück

Studium und Forschung in zwei Ländern: doppelte Exzellenz

Kluge Köpfe – frische Ideen: Die VolkswagenStiftung setzt auf die Innovationskraft der Wissenschaft

Die Welt fest im Blick – 35 Jahre Universität Bremen