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„Vertrauen in die eigenen Stärken“

Der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Sascha Spoun steht seit 2006 an der Spitze der Universität Lüneburg. Seine nunmehr dritte Amtszeit läuft bis 2028. Ein Gespräch über einen Job, der viel Kreativität, Durchsetzungskraft und Stressresistenz erfordert

Sascha Spoun studierte Wirtschafts- und Politikwissenschaften in Paris, Ann Arbor, München und St. Gallen. Im Oktober 2005 wurde er zum Präsidenten der Universität Lüneburg gewählt, 2011 und 2019 im Amt bestätigt. Die dritte Amtszeit läuft bis 2028. Sein in 2019 geplanter Wechsel an die Spitze der Universität Göttingen verlief weniger glücklich. Nach internen, vor allem von der Professorenschaft angeführten Protesten gegen seine Wahl als Präsident trat er das Amt erst gar nicht an.

Das Credo des Hochschulmanagers Prof. Dr. Sascha Spoun lautet: „Nur mit einer Vision lässt sich das für unmöglich Gehaltene erreichen. Und allzu oft verwechseln wir dabei Bedenken mit Unmöglichkeit.“​

Als er im Mai 2006 als damals jüngster Universitätspräsident in Deutschland sein Amt antrat, übernahm er „eine Hochschule in Aufregung“ – so erinnert sich eine Hochschulangehörige an die damalige Situation. Die Universität Lüneburg war 2003 in eine Stiftung überführt und 2005 mit der Fachhochschule Nordostniedersachen fusioniert worden. Im Wintersemester 2005/2006 startete die Umstellung auf Bachelor- und Master-Studiengänge. Den antretenden Präsidenten erwartete die Aufgabe, für die neu formierte Hochschule eine grundlegende Neuausrichtung in Angriff zu nehmen und eine Modelluniversität für den Bologna-Prozess zu entwickeln. Bei der Fusion hatte das Land Niedersachsen diesen Auftrag erteilt. Erfüllt wurde er mit einem für Deutschland bis heute einmaligen Universitätsmodell, bestehend aus einem College für das (interdisziplinär geprägte) Bachelor-Studium, einer Graduate School für die Master- und Doktorandenprogramme und einer Professional School für das Weiterbildungsstudium und lebenslanges Lernen.

Auf die Schaffung der Strukturen folgte die Positionierung als Bildungsmarke. 2007 gab sich die Hochschule den Namen Leuphana Universität Lüneburg. Neben der Wortmarke gibt es mit dem nach Plänen des Architekten Daniel Libeskind errichteten, 2017 eröffneten Zentralgebäude auch ein architektonisches Symbol für den akademischen Aufbruch, der hier stattfand und noch immer stattfindet.

Herr Professor Spoun, an der Universität St. Gallen hatten Sie sich seit 1999 im Rahmen eines Reformprojekts intensiv mit einer „Neukonzeption der Lehre“ befasst. Taugten die Konzepte als „Blaupause“ für das Reformprojekt Universität Lüneburg? Oder mussten Sie es anders angehen?

Jede Hochschule ist anders, hat andere Rahmenbedingungen und Stärken. Daher gibt es keine Blaupausen für Reformen, nur Erfahrungen, was sich wie erfolgreich umsetzen ließ. Für Lüneburg brauchte es in erster Linie Offenheit und Ausdauer. Nach meiner Wahl im Oktober 2005 habe ich ein halbes Jahr lang Gespräche geführt, um zu eruieren, welche Erfahrungen bereits vorliegen, welche Erwartungen bestehen, welche Ideen und Zukunftsvisionen die Menschen besitzen, wofür sie zu begeistern sind und wo Bedenken liegen.

Wie fällt Ihr Resümee aus: Was sollten Hochschulmanager bei derartigen Reform- und Innovationsprozessen für ihr strategisches Vorgehen unbedingt berücksichtigen?

Von elementarer Bedeutung ist dabei, zuhören zu können, sich einlassen zu können und eine an der Sache orientierte Diskussionskultur zu etablieren – im Laufe der Diskussionen entsteht ja etwas. Man muss sich also bemühen, möglichst viele und dialogische Kommunikationsprozesse zu organisieren, um vielen Mitgliedern der Institution die Chance zu geben, sich an dem Prozess zu beteiligen, ihre Vorstellungen in die Diskussion einzubringen und zu den Vorschlägen für geplante Veränderungen Stellung zu nehmen. Allerdings ist es wichtig, dabei das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Das Ziel sollte klar sein und dann lässt sich zielorientiert gemeinsam um die richtigen Mittel und Wege ringen.

Diesen Weg haben wir in Lüneburg erfolgreich beschritten, mit weit über 100 Gesprächen, Versammlungen und Workshops für alle Mitglieder der Universität, der Einrichtung von Arbeitsgruppen und webbasierten Diskussionsforen sowie der intensiven und ausführlichen Diskussion der Themen in den Gremien. Bei der Entwicklung der Leuphana Universität war dann die zentrale Frage: Was kann das Besondere an diesem Standort sein?

Und was ist das Besondere?

Das Besondere ist, dass ein Studienmodell und ein Forschungsverständnis von der Universität als ganzer getragen und gelebt wird. Das ist recht einmalig. Mit dem Leuphana-Bachelor, bei dem die Studierenden aller Fachrichtungen das erste Semester gemeinsam absolvieren, haben wir beispielsweise ein bundesweit einzigartiges Bildungsmodell etabliert. Es ist ein attraktives Studienangebot, das begabte Studierende anspricht, und um die Richtigen dafür zu gewinnen, führen wir ein mehrstufiges Auswahlverfahren durch. Die Leuphana befindet sich daher wohl nicht ohne Grund unter den Top Ten der öffentlichen Universitäten bezogen auf den Anteil der Stipendiatinnen und Stipendiaten der Studienstiftung des Deutschen Volkes in ihrer Studierendenschaft.

Interdisziplinarität und Internationalität gehören zu unserem Profil, Kooperationen und Vernetzung, vielfältige Verknüpfungen mit der Praxis – auch und gerade in der Region. Wir stärken durch die Wissenschaft auch die Region und entwickeln – als Voraussetzung dafür – eine international anerkannte Forschungskultur. In puncto Gründungskultur/Entrepreneurship sind wir eine der führenden Hochschulen in Deutschland. Dabei ist die Balance unter den einzelnen Faktoren wichtig – Fächer und Themen, internationale Ausrichtung und regionale Rückkoppelung, Kooperationen und Unabhängigkeit. Sie sollten positiv aufeinander einwirken, statt zu konkurrieren.

Apropos Unabhängigkeit: Die Leuphana ist eine Stiftungsuniversität. Erleichtert oder erschwert das Ihre Arbeit? Was sind die Vor- und was die Nachteile? Wie viel Einfluss nimmt der Stiftungsrat?

Von außen betrachtet wird man die Frage der Rechtsform, ob Landesbetrieb oder Stiftung öffentlichen Rechts, vielleicht für wenig relevant erachten, aus der Innenperspektive aber werden wesentliche Unterschiede deutlich. Zentral ist die Autonomie, die dadurch gewährt wird, etwa im Berufungsrecht der Professorinnen und Professoren, das die Stiftungsuniversität hat, denn da kommt es in allen Schritten auf Qualität und Geschwindigkeit, manchmal auch Kreativität, an, denn die Besten haben viele Chancen. Wesentlich ist vor allem, dass wir unsere Berufungszusagen für Räume, Infrastruktur und Mitarbeitende auch selbst umsetzen können. Zum Zweiten kann die Fachaufsicht durch einen Stiftungsrat inhaltlich kompetenter, langfristiger orientiert und stärker auf das Wohl der ­jeweiligen Universität gerichtet erfolgen als durch eine Ministerialbürokratie und damit weniger politisch, sondern wissenschaftsnah. Hier hatte die Leuphana bislang das Glück einer konsequenten Linie durch die Mitglieder ihres Stiftungsrats, der nie in die Autonomie der Forschung und Lehre eingegriffen hat. Kurz, es ist zwar komplexer, aber es bietet Freiheiten zum Wohle der Universität.

Welche Rahmenbedingungen schränken Ihren Handlungsspielraum ein?

Nun, wir sind eine innovative Universität in einer Stadt, die auf keine Universitätstradition zurückblicken kann. Die Identifikation mit der Institution entwickelt sich erst. Als junge Universität haben wir zudem noch keinen Ruf in der Forschung, der sich auch aus einer renommierten Tradition speist. Um im Wettbewerb bestehen zu können, müssen wir alternative Angebote entwickeln, damit wir für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler attraktiv sind, zum Beispiel, indem wir ihnen mehr Gestaltungsmöglichkeiten bieten.

Spielen gesellschaftliches Engagement vor Ort beziehungsweise globale Herausforderungen eine Rolle im Rahmen Ihrer strategischen Überlegungen und Aktivitäten?

Ja, beides. Die Leuphana war zum Beispiel Initiator und Motor des Innovations-Inkubators Lüneburg, eines EU-Großprojekts mit einem Volumen von fast 100 Millionen Euro zur Entwicklung der Region durch Wissenschaft. Zwischen 2009 und 2015 wurden entsprechend rund 50 Projekte neu aufgesetzt und durchgeführt. Aktuell läuft das Projekt „Lüneburg 2030+“, bei dem Universität, Stadt und Region gemeinsam Lösungen erarbeiten, um die Stadt Lüneburg lebenswerter und nachhaltiger zu machen.

Ein weiteres Beispiel ist Entrepreneurship. Dabei geht es nach dem Leuphana-Verständnis nicht um Gewinnmaximierung, sondern um Nutzenoptimierung, kurz, um Beiträge zur Lösung gesellschaftlicher oder ökologischer Probleme. Schon im ersten Semester arbeiten die Studierenden in gemischten Teams an einer aktuellen gesellschaftlichen Herausforderung, um zu verstehen, was Wissenschaft zu leisten vermag.

Nachhaltigkeit wie auch Digitalisierung sind Themen, auf die wir schon seit mehr als zehn Jahren setzen. Solche anhaltenden Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren, ist eminent wichtig. Die Leuphana nimmt Nachhaltigkeit ernst: Sie war eine der ersten Universitäten in Europa, die aus ihren akademischen Tätigkeiten im Bereich Nachhaltigkeit eine gleichnamige Fakultät entstehen ließ. Und wir praktizieren das auch auf dem Campus: Er ist seit vielen Jahren klimaneutral. Die Leuphana wurde für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert und 2016 als Fairtrade-Universität ausgezeichnet.

Was sind für Sie die wichtigsten Bausteine, um die Leuphana zukunftsfähig aufzustellen?

Es sind, wie auch schon in der Vergangenheit, Freiheit, Mut und Vertrauen in die eigenen Stärken. Konkreter: Der Erfolg hängt erstens von den Mitgliedern und Angehörigen der Universität ab, das heißt, von deren Leidenschaft für Lernen, Lehren und Forschen, die sich dann in Erfolgen niederschlägt. Diese wiederum sind wichtig für die Gewinnung der besten Talente.

Zweitens wird der Erfolg auch bestimmt von der Fähigkeit, in der Universität Neues zu wagen, Visionen und Missionen konsequent zu verfolgen. Das heißt auch, sich zu entscheiden, nicht alles zu machen, sondern weniges und das sehr gut. Das ist eine unserer Stärken.

Drittens hängt der Erfolg ab von den Rahmenbedingungen, sprich den gesetzlichen Handlungsspielräumen für eine universitäre Entwicklung, die in den letzten zehn Jahren vielfältig schwieriger wurden, was vor allem kreative Forschende und Lehrende belastet, und den finanziellen Aussichten. Diese sind bescheiden. Schon heute haben wir als Leuphana real weniger Landeszuschuss als im Jahr 2003, nur eben ein Fünffaches der Drittmittel.

Welche Fähigkeiten, Eigenschaften, Kompetenzen müssen gute Hochschulmanagerinnen und -manager mitbringen, um ihre Hochschule erfolgreich zu führen?

Neugier ist das Wichtigste. Wichtig ist aber auch, konsequent an den erkannten Aufgaben zu arbeiten, um die Ziele zu erreichen. Neben Neugier braucht es auch Standfestigkeit. Denn nur auf neuen Wegen entstehen auch neue Chancen. Erfolgreiche Universitäten entstehen durch Mut.

Was sind aktuell die größten Herausforderungen für Hochschulmanager und -managerinnen?

Hochschulen sind streng genommen nicht steuerbar, sondern nur durch Schaffung von Rahmenbedingungen und angestoßene Initiativen entwickelbar. Diese Besonderheit ist von außen oft schwer nachvollziehbar. Daher fallen externe Erwartungen und wahrgenommene Prozesse und Ergebnisse teilweise auseinander. Eine Hochschule lässt sich nur entlang der Eigenlogik des Akademischen entwickeln – und das ist auch richtig so. Der Erfolg der Wissenschaften und auch der Institution Universität, die in der europäischen Geschichte beispiellos ist, geben dieser Logik recht. Aufgrund des Erfolges sind zudem weltweit viele neue Institutionen hinzugekommen, womit es für die etablierten Hochschulen zusehends schwieriger wird, im Wettbewerb um die besten Köpfe erfolgreich zu bestehen. Im internationalen Vergleich gute Forschungs- und Lehrbedingungen bieten zu können, ist eine fortlaufende Herausforderung für Hochschulleitungen.
Zudem sind die Ausgangsbedingungen für die Hochschulen bereits in Deutschland sehr unterschiedlich, da je nach Bundesland die Grundfinanzierung anders ausfallen kann. In finanziell schwächer aufgestellten Ländern ist es daher besonders herausfordernd, gute Studien- und Forschungsbedingungen anzubieten.

Was steht denn auf Ihrer Agenda für die 2020er-Jahre?

Für die Leuphana geht es um ihr besonderes ­Profil im Kreis der 85 deutschen öffentlichen ­Universitäten. Entsprechend geht es um die inhaltliche ­Entwicklung. Diese wird in der Forschung sichtbar. ­Übergreifend werden uns grundsätzliche Fragen der Transformationsprozesse in den nächsten Jahren ­beschäftigen. Zweitens geht es um die weitere Entwicklung unseres Studiums in College, Graduate und Professional School: Wie können wir jedes Jahr besser werden? Unsere Studierenden sollen sich akademisch weltweit zu Hause fühlen können, entsprechend haben weitere Kooperationen hohe Priorität. Und mit Blick auf den Campus wollen wir einen akademischen Lebensort schaffen, der in Deutschland einzigartig ist, auch mit Blick darauf, dass sich durch die Digitalisierung neue Arbeits- und Forschungsformen ergeben. Das Erfolgsgeheimnis guter Universitäten ist, dass die Studierenden und Lehrenden auch voneinander lernen. Die Leuphana steht für Innovation und will dies auch künftig tun. //


Sascha Spoun


"Wissenschaft braucht Management, weil Ressourcen entstehen, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Freiräume für ihre Arbeit schaffen."

"Ich bin gerne Wissenschaftsmanager, weil ich so dazu beitragen kann, dass sich Forschung und Lehre entwickeln und damit auch zur Lösung der Probleme unserer Gesellschaft beitragen können."

"Das behindert meine Arbeit als Wissenschaftsmanager: Im Zusammenhang mit manchen Vorhaben sind immer noch sehr viele  bürokratische Hürden zu nehmen, auch wenn wir als Stiftungsuniversität bereits über mehr Freiheiten und Handlungsmöglichkeiten verfügen als andere Hochschulen."

"Hier ist ein Umdenken in Wissenschaftseinrichtungen notwendig: Es ist zwar richtig, dass mehr Forschung in jedem Fall gut ist, aber was die Wissenschaften letztlich am meisten voranbringt, ist, die vorhandenen Ressourcen dort zu bündeln, wo die Forschung so gut werden kann, dass sie auch relevante Originalität
erzeugt."

"Darauf bin ich stolz: Dass es in einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Lehrenden und Mitarbeitenden im technischen und Verwaltungsdienst trotz Corona-Einschränkungen gelungen ist, nahezu alle für das Sommersemester geplanten Veranstaltungen pünktlich zum 6. April den Studierenden in Online-Formaten anzubieten."

"Das möchte ich als Wissenschaftsmanager noch erreichen: Dass die Leuphana ihre Attraktivität als inspirierender Ort für Studium und Forschung international noch weiter ausbaut und dass am Forschungsstandort Deutschland noch bessere Bedingungen geschaffen werden für wissenschaftliche Originalität, von der alle profitieren."

"Wenn ich wieder vor der Wahl stünde, ins Wissenschaftsmanagement zu wechseln, würde ich nicht zögern, mich erneut auf diese Weise für die Wissenschaft zu engagieren."

Steckbrief Leuphana Universität Lüneburg

Gründungsjahr: 2005 (Modelluniversität, Vorläufer seit 1946)

Leitspruch: Die Leuphana versteht sich als öffentliche Universität für Freiheit und Verantwortung. Ihre Entwicklung richtet sich an den Ideen des Humanismus, den Fragen der Nachhaltigkeit und am verantwortlichen Handeln aus.

Anzahl Studierende: rund 10 000, davon rund 10 Prozent internationale Studierende

Professorinnen und Professoren: 160

Wissenschaftliche Mitarbeitende (ohne Profs): 410

Personal Verwaltung und Technik: 480

Etat: rund 113 Millionen Euro

Landeszuschuss: rund 65 Millionen Euro

Dritt- und Sondermittel: rund 38 Millionen Euro

Forschungsschwerpunkte: Als themenorientierte Universität fördert die Leuphana fachübergreifende Forschung. Dafür wurden zu den vier Themenschwerpunkten der Hochschule universitätsweite, inter- und transdisziplinär ausgerichtete Wissenschaftsinitiativen ins Leben gerufen: Bildungsforschung und Lehrerbildung, Management und unternehmerisches Handeln, Kulturwissenschaften und Nachhaltigkeitsforschung.

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