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// Editorial: Klima //

Neulich traf ich in meiner Straße einen Nachbarn, der zwei Eimer Wasser auf den Baum vor unserem Haus goss. Gefüllt hatte er sie an der schönen alten Straßenpumpe hundert Meter weiter, wo, wie er mich informierte, zwei Eimer stehen, die jeder, der sich um die Bäume kümmern will, benutzen kann. ...

... Die Szene spielt mitten in der Großstadt, trotzdem kann ich Wochen später melden: Die Eimer gibt es noch, sie werden benutzt – und sie sind nicht geklaut worden!

Verbuchen Sie das bitte in der Kategorie „Gute Nachrichten über das gesellschaftliche Klima“, solche können wir gebrauchen, ihre Zahl schrumpft ja in letzter Zeit. Den Baum und das ökologische Klima betreffend gibt es leider keine guten Nachrichten. Heute erst hörte ich im Radio, dass wir in diesem Jahr den wärmsten September seit Beginn der Wetteraufzeichnungen hatten. So nett Bäumewässern auch ist: Um die drohende Katastrophe abzuwenden, wird es kaum helfen. Das Deutsche Klimakonsortium hat jetzt eine Zusammenstellung von Fakten über den Klimawandel publiziert, als Grundlage, um die Herausforderungen zu bewältigen. Es ist eine gute und verständliche Übersicht. Aber wer ist eigentlich das Deutsche Klimakonsortium?

Sagen Sie jetzt nicht, das kennt doch jeder. Die Landschaft der Klimaforschung ist ziemlich unübersichtlich geworden. An manchen Tagen könnte man den Eindruck gewinnen, „was mit Klima“ machen jetzt alle. Der Grund dafür ist allerdings ein guter: Die Klimaforschung wird milliardenschwer gefördert. Beharrlichen Wissenschaftlern sei Dank! Aber wo steckt auch tatsächlich drin, was drauf steht? Wie sich die Klimaforschung vom Außenseiter zum Trendsetter für die Wissenschaft entwickelt hat, wer wichtige Akteure und Forschungszentren sind und wo das Steuergeld hingeht, sortiert das DUZ THEMA ab Seite 18.

Apropos Trendsetting: Weil zu guter Forschung auch gute und zugängliche Daten gehören, hat der Stifterverband in Zusammenarbeit mit der DUZ erstmals den Preis „Open Data Impact Award“ vergeben. Die drei Preisträger stellen wir Ihnen ab Seite 34 vor. Mit ihren Datensätzen bereichern sie die Erdbeobachtung, die Mobilitätsforschung und die Forschung zur Bewegungsförderung von Kindern. Hoffentlich finden sie viele Nachahmer!

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