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IZKF Münster

Was zeichnet das IZKF Münster in der klinischen Forschung aus? Die Geschäftsführerin berichtet.

Dieser Artikel ist im DUZ Magazin für Wissenschaft und Gesellschaft in der Rubrik "So läuft es bei uns" erschienen und Teil der Online-Reihe "Arbeitgeber im Portrait" auf DUZ Wissenschaftskarriere.

Dr. Sabine Blass-Kampmann studierte Biologie in Bochum und war in der Tumorforschung in Essen wissenschaftlich tätig. Seit 22 Jahren leitet sie als Geschäftsführerin und Forschungsreferentin die Geschäftsstelle des IZKF Münster.

Was zeichnet das IZKF Münster in der klinischen Forschung aus?

Das IZKF Münster fördert seit 1996 die biomedizinische Spitzenforschung in der Medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Ausgestattet mit eigenem Forschungsetat und Management entwickeln und erproben wir kontinuierlich innovative Konzepte und passgenaue Förderprogramme für Forschungsprojekte, Forscherkarrieren und zentrale Technologien innerhalb der Fakultät. Unser Leitprinzip ist dabei eine fächerübergreifende, strukturbildende Vernetzung von klinischer Forschung und grundlagenorientierter Medizin. Maßgebend ist vor allem, dass alle Fördergelder ausschließlich nach einer unabhängigen externen Begutachtung bewilligt werden. Unser Ziel ist es, durch diesen transparenten und damit auch fairen Wettbewerb innerhalb der Fakultät ideenreiche Projekte mit hoher wissenschaftlicher Qualität in standardisierten Entscheidungsprozessen auszuwählen und hierdurch einen wichtigen Beitrag zur Profilbildung der Medizinischen Fakultät zu leisten. Das IZKF ist sozusagen „Auge und Ohr“ für neue inhaltliche Fragestellungen und innovative strukturelle und strategische Möglichkeiten am Standort.

Wo liegt der spezielle Personalbedarf der Projekte?

Für die neu bewilligten Forschungsprojekte im IZKF werden jedes Jahr im Herbst hochmotivierte wissenschaftliche und technische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den beteiligten biomedizinischen Institutionen gesucht. Bewerben können sich in erster Linie Absolventinnen und Absolventen der Fächer Biologie und Medizin, aber auch Physik, Chemie und Mathematik/Informatik sind aufgrund unserer interdisziplinären Ausrichtung, besonders im Bereich von Projekten mit Bildgebungstechnologien und Künstlicher Intelligenz häufig gefragt.

Wie fördern Sie den Nachwuchs in der Forschung?

Um engagierte junge Ärztinnen und Ärzte in der Forschung kümmern wir uns besonders und besonders gerne! Mit dem Nachwuchsprogramm SEED.projects setzen wir seit 2012 auf die Förderung dieses forschenden medizinischen Personals und bieten eine geschützte Forschungszeit von mindestens 12 Monaten während der Facharztausbildung an. Mein Team und ich verstehen uns dabei als Schnittstelle zwischen Forschung und Verwaltung und unterstützen und entlasten den klinischen Nachwuchs in seinem Forschungsalltag insbesondere bei wissenschaftsperipheren Tätigkeiten. So verbleibt dort mehr Zeit für das eigentliche Forschungsprojekt. Weiterhin hat die Netzwerkbildung durch unsere interdisziplinäre Ausrichtung grundsätzlich einen hohen Stellenwert. Wissenschaftliche Kooperationen zwischen den Projekten erweitern bei den jungen Forschenden die methodischen und inhaltlichen Kompetenzen. Besonders unsere fächerübergreifenden Zentrumstagungen zielen auf intensiven fachlichen und persönlichen Austausch aller Forschenden im IZKF Münster ab. 

Wie finden Bewerber eine Stelle in Ihrer Institution?

Alle aktuell geförderten Forschungsprojekte werden auf unserer Homepage (www.medizin.uni-muenster.de/izkf/forschungsfoerderung) vorgestellt. Die Ausschreibung der offenen Personalstellen erfolgt zentral über das Karriereportal des Universitätsklinikums Münster.

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