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// Editorial: Zukunftswerkstatt //

Ein Raum, hundert Leute. Schulter an Schulter mit dem Nebenmann sitzen. Zur Begrüßung womöglich die Kollegin umarmen ...

...  Nein, das ist keine Zukunftsvision von einer großen „Corona ist vorbei“-Party, sondern das war bis vor Kurzem der Rahmen, in dem wir uns auszutauschen pflegten. Erinnern Sie sich? Von Angesicht zu Angesicht dachten wir völlig unbefangen über die Zukunft nach, das Unheil nicht ahnend, mit dem wir jetzt zu kämpfen haben.

Auch wenn das wie ein Bild von einer untergegangenen Epoche wirkt, arbeiten doch inzwischen fast alle daran, möglichst bald wieder dort anzuknüpfen, wo wir vor der Verbannung ins Homeoffice waren. Vorläufig, aber wohl für eine ganze Weile scheint das der Weg zu sein: sich auf die Gefahren der Pandemie einstellen und unter Wahrung der gebotenen Vorsicht zum Alltag und seinen vielen anderen Themen zurückkehren.

Hier kommt die noch unter physischer Präsenz veranstaltete Zukunftswerkstatt der Frankfurt University of Applied Sciences ins Spiel. Man wollte mit dem Format Visionen und Strategien für die Hochschule entwickeln. Teilnehmer aus allen Statusgruppen der Hochschule beteiligten sich in großen und kleinen Runden an der Debatte, Gäste aus der Gesellschaft – vom Fußballverein über Unternehmensvertreter bis zum Rundfunksprecher – kamen zum Austausch. Es entstanden zahlreiche Impulse für den in Arbeit befindlichen Hochschulentwicklungsplan, es fanden sich neue Perspektiven, es formte sich die hochschulinterne Öffentlichkeit und stärkte das Wir-Gefühl. Neben den Möglichkeiten wurde allerdings auch entdeckt, wo das Format Zukunftswerkstatt weiterzuentwickeln wäre, wie Sie dem Tagungsbericht und den positiven wie auch kritischen Stimmen von Teilnehmern in unserer Titelstrecke ab Seite 10 entnehmen können.

Inzwischen ergibt sich die Weiterentwicklung von Formaten quasi von selbst, die Zukunft hat begonnen. Das Sommersemester läuft, hunderttausende Studierende hängen draußen an ihren Rechnern und wollen, Corona hin oder her, weiterlernen. Tausende Hochschulmanager, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung und der Hochschultechnik und Lehren- de machen es möglich. Rund drei Viertel des Lehrbetriebs könnten aufrechterhalten werden, ergab eine Umfrage des Stifterverbandes und der Heinz Nixdorf Stiftung, über die Sie auf unserer Nachrichtenseite 6 lesen können.

Über dieses Geschehen und die Erfahrungen von Hochschulen und Wissenschaftlern in der Corona-Krise berichten wir übrigens fortlaufend und ergänzend zu unseren Publikationen auf unserer Homepage in der Rubrik „DUZ aktuell – Brennpunkt Corona“. Vielleicht mögen Sie auch etwas beitragen? Dann kontaktieren Sie uns gerne unter duz-redaktion@duz-medienhaus.de. Miteinander in Kontakt zu bleiben, hilft in dieser herausfordernden Zeit.

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