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Die Folgen des Corona-Kontaktverbotes erforscht eine europaweite Studie, die von der Hamburger Sozialpsychologin Prof. Dr. Juliane Degner initiiert wurde. Teilnehmer sind gesucht

Seit Mitte März gelten in Deutschland Kontaktbeschränkungen, die eine weite Verbreitung des Coronavirus verhindern sollen. Immer wieder verlängert die Regierung die Frist der Schutzmaßnahme, zuletzt am 30. April bis zum 10. Mai. Doch was macht die verordnete soziale Isolation mit uns und welche Auswirkungen hat sie auf unser Verhalten? „Social Contact during the Corona Pandemic (SCC)“ ist der Titel eines europäischen Forschungsprojektes, das von Prof. Dr. Juliane Degner, Professorin vom Institut für Psychologie der Universität Hamburg, initiiert wurde und diesen Fragen in einer Online-Studie nachgeht. Beteiligt sind neben der Universität Hamburg, die Universität Regensburg, die UCLouvain, die Universität Grenoble, die Universität Bordeaux und die Universität Milan-Bicocca, teilte die Universität Hamburg in einer Pressemitteilung mit.

Die Forscherinnen und Forscher aus Deutschland, Belgien, Frankreich und Italien untersuchen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Reaktionen auf die Pandemie und wie sich das Verhalten der Bürger im Laufe der Zeit verändert. Dabei berücksichtigen sie lokale Entwicklungen wie Infektions- und Sterblichkeitsraten sowie die Art und Intensität der jeweiligen Präventionsmaßnahmen. „Uns interessieren dabei auch individuelle Faktoren wie das eigene Bedürfnis nach sozialem Kontakt oder die Beurteilung von Infektionsrisiken und Kontaktvermeidung“, erklärt die Sozialpsychologin Degner.

Die Auswirkungen der Teils einschneidenden Maßnahmen auf das soziale Annäherungs- und Vermeidungsverhalten stehen im Fokus der Studie. Etwa wie sich diverse Empfehlungen zur Kontaktvermeidung kurz- oder langfristig auf die automatischen Mechanismen der Regulation von Nähe und Distanz im Sozialverhalten niederschlagen.

Die Online-Datenerhebung ist anonym und dauert etwa zehn bis 15 Minuten. Teilnehmende müssen mindestens 18 Jahre alt sein. 

raw / DUZ Redaktion

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