DUZ AKTUELL

POLITIK & GESELLSCHAFT

FORSCHUNG & INNOVATION

STUDIUM & LEHRE

KOMMUNIKATION & TRANSPARENZ

ARBEIT & PSYCHOLOGIE

WISSENSCHAFT & MANAGEMENT

75 JAHRE DUZ

 Login

Zuversicht beim digitalen Semesterstart

Hochschul-Barometer befragt Hochschulen zu ihrer aktuellen Lage in Corona-Zeiten

Trotz der Corona-Pandemie haben die Hochschulen zum Sommersemester wieder den Betrieb aufgenommen und fühlen sich auf die neuen Arbeitsbedingungen in Zeiten der Kontakteinschränkungen gut vorbereitet. Das ergaben die Ergebnisse einer Sonderbefragung des Hochschul-Barometers des Stifterverbandes und der Heinz Nixdorf Stiftung Anfang April. 90 Prozent der Befragten betrachten sich demnach als gut aufgestellt, um die Lehrveranstaltungen vorerst digital durchzuführen. Auch wenn im gesamten Sommersemester keine Präsenzveranstaltungen und Prüfungen möglich sein sollten, können demnach jetzt drei Viertel der Lehrveranstaltungen und knapp zwei Drittel der Prüfungen digital durchgeführt werden.

93 Prozent der befragten Hochschulen begrüßten die politische Entscheidung, das Sommersemester durchzuführen. Mehr als 90 Prozent von ihnen sieht in der aktuellen Situation sogar eine Gelegenheit, um sich im Feld des digitalen Lernens und Lehrens langfristig besser aufzustellen. „Die Erfahrungen mit dem Digitalisierungsschub sollten nun wissenschaftlich und pädagogisch begleitet werden, um daraus für die Zukunft zu lernen.“ rät Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes.

Hätten sie zusätzliche finanzielle Mittel, würden sie fast die Hälfte davon in den Ausbau ihrer IT-Infrastruktur und IT-Ausstattung investieren, erklärten die Hochschulleiter. Daneben wünschten sich die Hochschulen laut Studie auch eine Klärung der rechtlichen Rahmenbedingungen für digitale Prüfungen.

„Insgesamt erlebt die gesamte Wissenschaft derzeit in vielen Bereichen eine bemerkenswerte Öffnung“, erklärt Meyer-Guckel weiter. Mehr als 70 Prozent der Hochschulen gaben laut Barometer an, die Öffentlichkeitsarbeit zur aktuellen Situation verbessern zu wollen. Mehr als jede zweite Hochschule will verstärkt den Einsatz von Open-Science-Methoden wie Open Data ermöglichen, um Forschungsergebnisse schneller, interdisziplinär und international auszutauschen.

Insgesamt nahmen 168 Hochschule an der jährlichen Befragung teil, das sind 43 Prozent der deutschen Hochschulen.

raw/ DUZ Redaktion

Diese Cookie-Richtlinie wurde erstellt und aktualisiert von der Firma CookieFirst.com.

Login

Der Beitragsinhalt ist nur für Abonnenten zugänglich.
Bitte loggen Sie sich ein:
 

Logout

Möchten Sie sich abmelden?

Abo nicht ausreichend

Ihr Abonnement berechtigt Sie nur zum Aufrufen der folgenden Produkt-Inhalte: