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Virenforschung

Die Universitätskliniken in Deutschland gründeten auf Initiative der Berliner Charité Ende März ein nationales Forschungsnetzwerk, um Patienten- und Forschungsdaten sowie Erfahrungen in der Behandlung auszutauschen und diese zu optimieren.

Das BMBF sagte dafür 150 Millionen Euro Förderung zu. Mitte März bereits gab der Haushaltsausschuss des Bundestags 145 Millionen Euro für die Forschung zum Coronavirus frei. Davon gehen 140 Millionen Euro an die internationale Impfstoff-Initiative CEPI (Coalition for Epidemic Preparedness Innovations), die Impfstoffe gegen Erreger mit Pandemiepotenzial entwickelt. Fünf Millionen Euro fließen in einen Förderaufruf für Forscher, die Therapien gegen das Coronavirus entwickeln. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek hatte dafür Anfang März zehn Millionen Euro bereitgestellt. Antragsfrist ist der 11. Mai.

Auch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat reagiert und eine Ausschreibung zur Erforschung von Epidemien und Pandemien veröffentlicht. Sie will fachübergreifende Vorhaben fördern, die sich mit Prävention, Früherkennung, Eindämmung sowie der Erforschung von Ursachen und Auswirkungen am Beispiel des Coronavirus sowie anderer humanpathogener Mikroorganismen und Viren beschäftigen. Antragsfrist ist der 1. September. „Die aktuelle Coronavirus-Pandemie lässt sich wie alle Infektionskrankheiten umso wirkungsvoller bekämpfen, je besser wir den Erreger und seine Auswirkungen auf den Menschen verstehen“, sagte DFG-Präsidentin Prof. Dr. Katja Becker.

Unterdessen beteiligen sich Wissenschaftler der Universitäten Ulm und Duisburg-Essen an dem jetzt gestarteten EU-Projekt „Fight nCoV“. Sie wollen potenzielle Wirkstoffe gegen das Coronavirus erproben. Die EU fördert das auf zwei Jahre angelegte Projekt mit 2,8 Millionen Euro.

DUZ Redaktion

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