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Angst vor neuem Semester

Das Gros der Studierenden – 91 Prozent – blickt sorgenvoll auf das erste Corona-Semester. Das ergab eine aktuelle Online-Blitzumfrage mit über 10.000 Teilnehmern.

Rund 2,9 Millionen Studierende erwarten die Hochschulen zum Semesterstart am 20. April. Trotz Notbetrieb, geschlossener Bibliotheken und der Einstellung der Präsenzveranstaltungen müssen die Hochschulen dafür sorgen, dass der Studienbetrieb aufrechterhalten bleibt. Nun wird sich herausstellen, wie gut die deutschen Hochschulen digital aufgestellt sind.

Die Studierenden scheinen dies mit großer Skepsis zu betrachten. Dies zumindest legen die Ergebnisse der bundesweiten Online-Umfrage nahe, die Prof. Dr. Constance Richter von der Hochschule Aalen und Philip Dunkhase von der Leuphana Universität Lüneburg in der Zeit vom 20. bis 24. März durchgeführt haben (siehe auch Grafiken unten). Demnach fürchten 32 Prozent der Befragten eine Verdichtung des Stundenplans mit mehr Prüfungen, 31 Prozent sorgen sich darum, dass sie ihr Studium um ein weiteres Semester verlängern müssen. Und jeder Zehnte der Umfrage-Teilnehmer hat Existenzängste wegen eines möglichen Wegfalls von Nebenjobs.

Bei der Frage: „Wie soll dein Studium in der Corona-Krise weitergehen?“ sind die deutschen Studierenden derzeitig zwiegespalten, wie Constance Richter ausführt: „53 Prozent der Befragten stimmten für Online-Vorlesungen, 19 Prozent bevorzugen Präsenz-Vorlesungen, und 18 Prozent möchten in der Corona-Krise lieber ein Semester ohne Studiengebühren pausieren.“

Für Philip Dunkhase steht fest: „Die vorlesungsfreie Zeit bedeutet für viele Studierende sogar mehr Stress als die reguläre Vorlesungszeit. Sie müssen Prüfungen ablegen, Hausarbeiten abgeben, Praktika absolvieren oder mit Nebenjobs das nächste Semester finanzieren. Die Unsicherheiten der deutschen Studierenden sind in Zeiten der Corona-Krise und zum Semesterstart groß.“

DUZ Redaktion



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