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// Editorial: Internationaler //

Wenn Sie dieses Magazin lesen, sind Sie schon ein paar Wochen weiter in der Coronavirus-Pandemie und können zurückblicken auf die Lage vor mehr als einer Woche, als die DUZ in den Druck ging. Die Hochschulen werden dann vielleicht bundesweit ...

… geschlossen sein, Wissenschaftler, Studierende und Verwaltungsmitarbeiter zu Hause vor dem Rechner sitzen. Lehre wird im besten Fall digital stattfinden. Konferenzen und Tagungen haben Veranstalter schon seit ein paar Wochen in eine mehr oder weniger ferne Zukunft verschoben. Gerade hat Bundeskanzlerin Angela Merkel geraten, soziale Kontakte möglichst zu vermeiden. Das ist so gut wie das Gegenteil dessen, was in dieser DUZ auf der Agenda steht.

In unserem „Thema“ geht es um Länder- grenzen überschreitendes Aufbauen von Kontakten: Ab Seite 26 berichten wir darüber, wie sich Hochschulen internationaler aufstellen und hochkarätige Forscher aus dem Ausland gewinnen. Was müssen die Unis und Forschungseinrichtungen ihnen bieten, damit sie kommen? Was schreckt die Forscher ab? Darüber hat unter anderem Dorothea Rüland vom Deutschen Akademischen Austauschdienst mit unserer Autorin Veronika Renkes gesprochen. Wir berichten über Best Practices der Uni Bremen (ab Seite 35) und des Karlsruher Instituts für Technologie (ab Seite 38) und darüber, wie Intoleranz und Rassismus internationale Strategien ausbremsen.

Nicht internationale, sondern regionale Vernetzung ist das Thema im Interview mit Jutta Allmendinger. Die Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung erklärt, warum sich die außer- universitären Forschungseinrichtungen der Hauptstadt zum WR 50 zusammengeschlossen haben (Seite 8). Markus Dettenhofer vom Central European Institute of Technology (Ceitec) in Brünn spricht in der DUZ darüber, was tschechische Unis davon haben, bei EU-Projekten mitzumachen (Seite 8). Dass die Hochschulen in Europa dabei ganz unterschiedliche Spiel- räume haben, zeigt einmal mehr eine Studie der European University Association, die untersucht hat, wie viel öffentliches Geld die Hochschulen der einzelnen Länder zur Verfügung haben (ab Seite 16).

Was Sie noch in der DUZ finden: Der neue Generalsekretär der Volkswagenstiftung Georg Schütte stellt ein neues Projekt der Stiftung vor, das die Wirkung von Wissenschaftskommunikation erforscht (ab Seite 12). Der Chronobiologe Till Roenneberg erklärt, warum er es kategorisch ablehnt, die Uhr dauerhaft auf Sommerzeit vorzustellen (ab Seite 42). Der Quantenphysiker Matthias Troyer hat unserer Autorin Annick Eimer erzählt, warum er kein Professor an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich mehr sein wollte und jetzt in Seattle für einen US-Softwarekonzern forscht (ab Seite 54)

Das Coronavirus wird unseren Alltag eine Weile bestimmen, Internationalisierung eher digital stattfinden, bevor das Reisen ins Land und aus dem Land heraus wieder einfacher geht. Die DUZ können Sie glücklicherweise auch am Bildschirm lesen. Viel Spaß dabei und bleiben Sie gesund.//

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