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Dauerstellen schaffen Berufe – Publikationen schaffen Professionen

Etablierte Professionen verfügen über international anerkannte Publikations- und Kommunikationsformate. Eigene Wissensinfrastrukturen sind für das Renommee, die Sichtbarkeit von Professionen und Disziplinen und auch für deren Identitätsbildung unabdingbar. Das ist – auch für den Wissenschaftssektor – ein ungeschriebenes Gesetz. Doch was für Forscherinnen und Forscher selbstverständlich ist, fehlt fast gänzlich für die Berufsgruppe der Wissenschaftsmanagerinnen und -manager. Warum sich dies ändern muss und welche Schritte dazu nötig sind – dazu ein paar Gedanken der Bielefelder Wissenschafts- und Verlagsmanagerin Sabrina Diab-Helmer

Es gibt Momente, in denen eine Profession erkennt, dass sie angekommen ist. Der Juli 2025 war so ein Moment für das Wissenschaftsmanagement: Der Wissenschaftsrat verabschiedete damals ein Positionspapier zur Reform der Personalstrukturen im deutschen Wissenschaftssystem und benannte darin explizit, was Akteurinnen und Akteure im Wissenschaftsmanagement seit Jahren fordern: Daueraufgaben brauchen Dauerstellen, systematische Qualifizierung und institutionelle Ernsthaftigkeit. Aber wer jetzt innehält und das Erreichte verwaltet, hat nicht verstanden, was dieser Moment eigentlich bedeutet. Er ist kein Schlusspunkt. Er ist ein Startschuss für das, was Stellenkategorien allein nicht leisten können. Professionen entstehen nicht alleine durch Stellen. Stellen sind notwendige Voraussetzung, aber nicht hinreichend. Die Substanz einer Profession ist ihr Wissen: wie es produziert wird, wie es gesichert wird, wie es zirkuliert.

Etablierte Professionen verfügen über solch elaborierte Wissensinfrastrukturen – zahlreiche Journals, Transferformate, internationale Diskursnetzwerke – nicht als Begleiterscheinung ihrer Reife, sondern als deren eigentliche Grundlage. Auch das Wissenschaftsmanagement hat inzwischen Netzwerke aufgebaut, Weiterbildungsformate etabliert, Tagungskulturen entwickelt. Was es jedoch nicht hat: eine Wissensinfrastruktur, die dem Wissenschaftsmanagement ein kollektives Gedächtnis gibt, eine internationale Stimme und eine epistemische Identität. Das ist die eigentliche Aufgabe, die der Wissenschaftsrat nicht explizit gestellt hat und die die Wissenschaftsmanagement-Community sich jetzt selbst stellen muss.

Bevor man benennt, was fehlt, lohnt es sich kurz innezuhalten und zu würdigen, was aufgebaut wurde. Denn die Grundlagen, auf denen diese Aufgabe ruht, sind substanziell und das Ergebnis jahrzehntelanger, oft unsichtbarer Arbeit. Qualifizierungsangebote, wie der MBA in Hochschul- und Wissenschaftsmanagement an der Hochschule Osnabrück oder das Zentrum für Wissenschaftsmanagement in Speyer, Netzwerke wie das Netzwerk Wissenschaftsmanagement, Fachzeitschriften wie die 2019 an den Start gegangene DUZ Wissenschaft & Management: Sie alle haben dem Feld Kontur gegeben, Debatten geführt, Praxiswissen geteilt, das Berufsbild ausformuliert. Das ist echte Grundlagenarbeit, stellvertretend genannt für vieles mehr, und sie hat die Anerkennung des Wissenschaftsrats erst möglich gemacht. Man darf also nicht kleinreden, was erreicht wurde.

Das Wissen über sich selbst bündeln und sichtbar machen

Illustration © freepick

Wissenschaftsmanagement hat sich aufgebaut, organisatorisch, institutionell, politisch. Es hat Gehör gefunden, Strukturen geschaffen, Anerkennung errungen. Was es noch nicht aufgebaut hat, ist das, was Professionen im Kern zusammenhält: ein systematisch produziertes, gesichertes und international zirkulierendes Wissen über sich selbst. Drei Lücken stechen dabei besonders hervor. Nicht, weil es keine anderen gäbe, sondern weil sie strukturell gewachsen sind und die Disziplin in ihrer Tiefe betreffen: ihr Selbstverständnis von innen ebenso wie ihre Stellung nach außen. 

Die erste offene Flanke liegt im Transfer: Die Hochschul- und Wissenschaftsforschung produziert Wissen über nahezu jeden Aspekt des Wissenschaftssystems. Dieses Wissen erreicht die Praxis nicht systematisch. Der Transfer geschieht punktuell, personenabhängig, ungesichert. Zwei Beispiele, die stellvertretend stehen: Wer als Prorektorin oder Prorektor über Studienabbruchprävention nachdenkt, trifft Entscheidungen meist ohne systematischen Zugang zur einschlägigen Forschung; und ohne die Erfahrungsberichte derer, die das Problem aus der Praxis kennen. Und aus eigener Erfahrung weiß ich: Wer internationale Kooperationsprogramme gestaltet, produziert institutionelles Wissen, das danach nirgendwo gesichert wird. Es verschwindet. Mit dem Stellenwechsel, mit dem Auslaufen des Programms, mit dem Ausscheiden der Person.

Die zweite Flanke trifft das Fundament: ob das Wissenschaftsmanagement überhaupt als wissensproduzierende Instanz anerkannt wird. Die Antwort, die das System gibt, ist ernüchternd. Ein konkretes Beispiel, das symptomatisch ist: Universitäre Open-Access-Publikationsfonds, die zentrale Infrastruktur für das wissenschaftliche Publizieren an deutschen Hochschulen, richten sich in aller Regel an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Wer im Wissenschaftsmanagement tätig ist und als Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter in Technik und Verwaltung geführt wird, ist von dieser Förderung meist strukturell ausgeschlossen. Nicht aus inhaltlichen Gründen. Sondern weil die Stellenkategorie, die häufig aus haushaltsrechtlichen Zwängen heraus vergeben wird, nicht immer nach inhaltlichen Kriterien über eine Zugangsberechtigung entscheidet. Dasselbe Wissen, dieselbe Publikation, dieselbe Qualität: kein Zuschuss, weil die falsche Personalkategorie im System hinterlegt ist.

Man könnte das als bürokratische Randnotiz abtun. Das wäre ein Fehler. Denn dieser Mechanismus ist kein Versehen, sondern ein Spiegel. Er zeigt, wie das Wissenschaftssystem das Wissenschaftsmanagement sieht: als unterstützende Funktion, nicht als epistemischen Akteur. Als Dienstleister, nicht als Disziplin. Diese Einordnung hat Konsequenzen weit über den Publikationsfonds hinaus. Sie prägt das Selbstverständnis dieser Profession, die Erwartungen der Institutionen und die Karrierewege der Menschen, die im Wissenschaftssystem arbeiten. Wer strukturell nicht publizieren kann, gewöhnt sich daran, nicht zu publizieren. Wer nie als Wissensproduzierender behandelt wird, hört auf, sich als solcher zu verstehen. Das ist die eigentliche Dimension dieser Flanke: Es geht nicht nur um fehlende Fördergelder. Es geht darum, ob das Wissenschaftsmanagement als wissensproduzierende Disziplin ernst genommen wird – und ob das Wissen, das es produziert, im wissenschaftlichen Diskurs gleichberechtigt kommuniziert, publiziert und anerkannt wird.

"Eine entscheidende Kompetenz im Wissenschaftsmanagement ist das Übersetzungsvermögen zwischen Forschung und Praxis, zwischen Institutionskulturen, zwischen nationalen und internationalen Kontexten"

Die dritte offene Flanke ist nicht minder gravierend und wahrscheinlich die sichtbarste: Das deutsche Wissenschaftsmanagement ist international weitgehend unsichtbar. Und das ist nicht nur ein Problem der Disziplin. Es ist auch eines der Institutionen, die es tragen. Eine Wissenschaftsinstitution, deren Wissenschaftsmanagerinnen und Wissenschaftsmanager im internationalen Diskurs nicht vorkommen, verschenkt Reputationspotenzial und bleibt auf Erfahrungen sitzen, die anderswo dringend gebraucht würden. In den einschlägigen internationalen Journals – wie dem Journal of Higher Education Policy and Management oder Tertiary Education and Management – sucht man deutschsprachige Stimmen aus dem Wissenschaftsmanagement meist vergebens. Was erscheint, sind überwiegend externe Analysen und komparatistische Beobachtungen von außen – nicht nur im internationalen Diskurs, sondern oft auch innerhalb Deutschlands und der DACH-Region. Diese Journals definieren weltweit, was als gesichertes Wissen gilt, was diskutiert, was zitiert wird. Wer dort nicht publiziert, existiert für diesen Diskurs schlicht nicht. Dabei hätte Deutschland viel beizutragen: Die Erfahrungen mit Exzellenzinitiative und Exzellenzstrategie, mit Verbundforschung, mit hybriden Governance-Strukturen zwischen akademischer Selbstverwaltung und Managerialisierung – also der zunehmenden Übertragung betriebswirtschaftlicher Steuerungslogiken auf Hochschulen – das alles sind Erkenntnisse von internationalem Interesse. Sie sind nicht nur international kaum zugänglich, sondern oft auch innerhalb Deutschlands und der DACH-Region nicht. Das ist kein Erkenntnisdefizit. Es sind Sichtbarkeits– und Aufbereitungsdefizite: Es bedarf einer systematischen, qualitätsgesicherten Aufarbeitung mit klaren Publikationsstandards – weniger PR-Erfahrungsberichte, mehr zitierfähige Beiträge. Und es bedarf einer Bündelung: alle relevanten Erkenntnisse, Studien und Ergebnisse an einer Stelle, leicht auffindbar für alle. Das Wissen zirkuliert bislang in einem geschlossenen deutschsprachigen Kreislauf, wenn überhaupt, und verlässt ihn nicht. Wer auf Englisch über German higher education management schreibt, über Governance, Exzellenzstrategie, Verbundforschung, ist fast immer extern Beobachtender. Nicht zufällig. Strukturell.

Drei Flanken, ein gemeinsamer Nenner: Das Wissenschaftsmanagement produziert Wissen und behandelt es nicht als solches. Es gestaltet, entscheidet, übersetzt, koordiniert. Aber es kommuniziert kaum darüber. Und was nicht veröffentlicht wird, existiert im Grunde nicht. Nicht für das Feld, nicht für die Institutionen, nicht für den internationalen Diskurs. Der Ausweg aus dieser Logik: Publizieren.

Publizieren als Professionalisierungsakt

Ich habe Wissenschaftsmanagement auf verschiedenen Ebenen und in ganz unterschiedlichen Funktionen kennengelernt: in der Gleichstellungsarbeit, in der Konzeption und Leitung internationaler Studienprogramme, in der Governance-Arbeit eines Sonderforschungsbereichs an der Schnittstelle von Drittmittellogik und wissenschaftlicher Selbstorganisation und im Aufbau und in der Leitung eines Universitätsverlags. Was mir dabei zunehmend klarer wurde: Eine entscheidende Kompetenz im Wissenschaftsmanagement ist das Übersetzungsvermögen zwischen Forschung und Praxis, zwischen Institutionskulturen, zwischen nationalen und internationalen Kontexten.

Diese Übersetzungsarbeit muss sichtbar werden. Sie muss publiziert werden. Aber dafür braucht es mehr als guten Willen. Es braucht zunächst das Bewusstsein: In der Wissenschaftsmanagement-Community und im Wissenschaftssystem insgesamt ist noch nicht selbstverständlich verankert, dass Kommunikation, Transfer und Übersetzung genuine professionelle Leistungen sind, die dokumentiert und geteilt werden müssen. Es braucht Professionalität: Übersetzungsarbeit muss nach klaren Standards erfolgen – zitierfähig, qualitätsgesichert, anschlussfähig an den wissenschaftlichen Diskurs. Erfahrungsberichte allein reichen nicht. Es braucht außerdem Zielgruppenorientierung: Dieselben Erkenntnisse müssen unterschiedlich aufbereitet werden – für die internationale Fachcommunity anders als für die eigene Institution, für politische Entscheidungsträgerinnen und -träger anders als für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Und es braucht schließlich Zugänglichkeit: Das Übersetzte muss die relevanten Zielgruppen auch erreichen – gebündelt, leicht auffindbar, ohne Paywalls. Nicht weil Publikationen Karriere machen, sondern weil eine Disziplin, die nicht über sich selbst schreibt und ihre Erfahrungen und Erkenntnisse veröffentlicht, kein kollektives Wissen aufbaut. Weil Praxiserfahrung, die nicht dokumentiert ist, mit dem Stellenwechsel verschwindet. Weil eine Profession, die nicht publiziert, keine Disziplin ist, sondern eine Berufsgruppe.

Das Desiderat ist damit präzise: Es fehlt nicht allein die Kompetenz – aber auch diese fehlt zum Teil. Denn professionelles wissenschaftliches Schreiben und Publizieren ist kein Selbstläufer. Wer im Wissenschaftsmanagement tätig ist, bringt vielfältige Expertise mit – aber nicht zwangsläufig die Vertrautheit mit Publikationsstandards, zitierfähigen Formaten und den Konventionen des internationalen Fachdiskurses. Wissenschaftsmanagerinnen und Wissenschaftsmanager in die Lage zu versetzen, professionell zu kommunizieren und zu veröffentlichen, ist eine genuine Aufgabe von Leitungsebenen und Personalentwicklungsabteilungen. Entsprechende Weiterbildungsangebote fehlen weitestgehend. Was darüber hinaus fehlt, sind Publikationsmedien und -formate, die diese Kompetenz aufnehmen und mutig genug sind, neue Wege zu beschreiten. Zitierfähige Praxisberichte. Kommentierte Fallstudien aus dem Hochschulmanagement. Pointierte Analysen von Governance-Entscheidungen. Englischsprachige Beiträge, die den Anschluss an internationale Debatten herstellen. Open-Access-Publikationen, die ohne APCs und ohne Paywalls weltweit gelesen werden können. Wer die Lektionen eines großen Verbundprojekts festhalten möchte, wer Erfahrungen mit binationalen Studienprogrammen für andere nutzbar machen will, wer ein gelungenes Governance-Modell dokumentieren möchte – diese Personen brauchen Formate, die sie ernst nehmen. Formate, die nicht für die Schublade oder das Archiv produziert werden, sondern für den internationalen Fachdiskurs.

"Wissenschaftsmanagement produziert Wissen, das es nicht als Wissen erkennt und deshalb nicht sichert, nicht publiziert, nicht zugänglich macht"

Ich weiß, wovon ich spreche. Die Ende 2019 an den Start gegangene Bielefeld University Press, die ich leite, hat das Wissenschaftsmanagement als Publikationsfeld in ihren Anfangsjahren selbst vernachlässigt. Nicht aus Desinteresse, sondern weil die Prioritäten einer jungen Verlagsgründung andere waren. Diese Lücke ist lehrreich, weil sie zeigt, wie selbstverständlich die Disziplin auch von denen übergangen wird, die ihr am nächsten stehen. Eine strukturelle Blindstelle, keine Frage des bösen Willens: Das Wissenschaftsmanagement produziert Wissen, das es nicht als Wissen erkennt und deshalb nicht sichert, nicht publiziert, nicht zugänglich macht. Und ich halte es für produktiver, das offen zu sagen, als so zu tun, als hätte man die Lösung immer schon gekannt. Was ich heute erkenne, ist die Dringlichkeit. Und den Willen, es für die Zukunft zu ändern – für den Verlag, für den ich stehe, aber vor allem: für die Menschen, die im Wissenschaftsmanagement arbeiten.

Professionelle Rahmenbedingungen schaffen

Die Strukturen sind vorhanden. Die Netzwerke sind gewachsen. Die politische Anerkennung ist auf dem Weg – und genau deshalb ist jetzt der richtige Moment zu handeln. Was jetzt fehlt, ist kein weiteres Positionspapier, sondern der Mut zur Konsequenz. Konkret bedeutet das aus meiner Sicht dreierlei:

Erstens: Es braucht Wissensinfrastrukturen, die Praxiswissen aufnehmen, sichern und transferieren: zitierfähig, qualitätsgesichert, international lesbar.

Zweitens: Es braucht Open-Access-Strukturen, die globale Zugänglichkeit ohne Paywalls und ohne APCs herstellen: weil Wissen, das hinter Zugangshürden verschwindet, kein öffentliches Wissen ist, und eine Profession, deren Wissen nicht zirkuliert, keine internationale ist.

Drittens: Es braucht eine Klärung der institutionellen Grundbedingungen: Wer im Wissenschaftsmanagement publizieren will, darf nicht daran scheitern, in der falschen Personalkategorie geführt zu werden und deshalb keinen Zugriff auf Mittel fürs Publizieren zu haben.

Der Wissenschaftsrat hat neue Stellenkategorien ins Spiel gebracht – die logische Konsequenz wäre eine, die die Doppelnatur des Wissenschaftsmanagements als wissenschaftsnahe und zugleich wissensproduzierende Tätigkeit endlich institutionell abbildet. Förderstrukturen, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berechtigen und Wissenschaftsmanagerinnen und -manager ausschließen, sind kein Naturgesetz. Leitungen von Wissenschaftseinrichtungen, die das Wissenschaftsmanagement als strategische Ressource begreifen, werden beginnen, Publikationsinfrastrukturen auch für diese Disziplin bereitzustellen. Nicht als Geste, sondern als Investition in institutionelle Sichtbarkeit. 

Das Wissenschaftsmanagement hat bewiesen, dass es strukturell denken und strukturell handeln kann. Die Frage ist nicht mehr, ob es ernst genommen wird. Das ist entschieden. Die Frage ist, was es jetzt selbst daraus macht. Denn Anerkennung von außen öffnet eine Tür. Hindurchgehen muss die Wissenschaftsmanagement-Community selbst. Das bedeutet: Wissen über sich selbst produzieren, sichern, weltweit zugänglich machen. Nicht als akademische Geste, sondern als Professions- und Professionalisierungsstrategie. //

Zum Weiterlesen

Wissenschaftsrat (2025): Personalstrukturen im deutschen Wissenschaftssystem. 
Positionspapier, Drs. 2639-25, Köln, Juli 2025. https://doi.org /10.57674/j6sf-h296

Die Autorin

Foto: © Philipp Ottendörfer

Sabrina Diab-Helmer ist Verlagsdirektorin der Bielefeld University Press (BiUP) an der Universität Bielefeld. Sie hat den Wissenschaftsverlag seit 2017 von Grund auf mitaufgebaut. Zuvor war sie Geschäftsführerin des DFG-Sonderforschungsbereichs 1288 „Praktiken des Vergleichens“ und leitete das binationale Double-Degree-Studienprogramm Geschichtswissenschaft (BiPaG) der Universitäten Bielefeld und Paris. Sie hat Wissenschaftsmanagement in unterschiedlichen institutionellen Kontexten kennengelernt – von internationaler Programmkoordination über Forschungsgovernance bis zur Gleichstellungsarbeit.

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