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DUZ Magazin

12/2010 vom 19.11.2010

Editorial

 

Titel

Die Uni, das bin ich!

Stellen Sie sich vor, die Chefsessel der Hochschulen wären mit Egomanen wie Nicolas Sarkozy oder Thilo Sarrazin besetzt. Ungemütlicher Gedanke. Narzissten muss man zu nehmen wissen. Und sind sie gezähmt, bringen sie auch ihr Team voran.

„Distanz bewahren“

Kündigung kann nur der letzte Ausweg sein, wenn der narzisstische Chef drangsaliert. Der Psychologe Hans-Werner Bierhoff rät statt dessen im Alltag zur klugen Vermeidungsstrategie.

Wie viel Narziss steckt in Ihnen?

Mit diesem Test können Sie herausfinden, ob Sie das Zeug zum Egomanen haben.

„Auf der Sachebene argumentieren“

Wie kommen Narzissten im Berufsalltag klar und wie geht man mit ihnen um? Vier Experten antworten.

Aktuelles

Ein Sprachrohr für die Manager

Kommendes Jahr wird ein Verband für Wissenschaftsmanager gegründet.

Aus der Hochschule

Neutralität in Gefahr

Kritik an Zentren für Islamische Studien

Das Gute liegt zu nah

Eine Studie belegt: Das Anwerben von Talenten aus den USA ist nicht nur eine Frage des Geldes.

Ein Dekan zum Verlieben

Zehn goldene Regeln für den perfekten Chef, exklusiv für die duz zusammengestellt von Prof. Dr. Hanns H. Seidler. >>> mehr

Gemeinsam statt einsam

Der Aufbau eines Netzwerks für Qualitätsmanager wurde zwölf Jahre lang gefördert. Wie geht‘s jetzt weiter?


Hochschulpolitik

Fachkräfte aus dem Ausland

Deutschland will ausländische Abschlüsse leichter anerkennen.

In gute Hände abzugeben

Deutsche Hochschulen im Ausland haben ein Problem: Sie sind für Manager mit Ehrgeiz nicht attraktiv.

„Wir müssen mehr investieren“

Die Innovationsunion soll Europa fit für die Zukunft machen. Ihr Architekt Robert-Jan Smits im duz-Interview.

Ist die Frauenquote nötig?

Gießens Uni-Präsident Joybrato Mukherjee sagt: Ja (>>> mehr). Die Generalsekretärin der Deutschen Forschungsgemeinschaft dagegen hält nicht viel davon >>> mehr.

Köpfe

Rückzug aus beruflichen Gründen

Andreas Pinkwart wechselt vom Minister- auf den Rektorensessel. Er wird Chef der Handelshochschule Leipzig.

Aus der Lehre

Bachelor ist teurer als Master

Studien belegen: ein Bachelor-Studium kostet viel, hat aber ungewisse Erfolgsaussichten.

Zwei auf einen Streich

Für Studierende attraktiv, für Hochschulmanager anstrengend: Double Degree- und Joint Degree-Programme.

Aus der Forschung

Seine Heimat ist die See

Eberhard Fahrbach ist Ozeanograph mit Leib und Seele. An die 20 Mal war er als Expeditionsleiter auf dem Forschungsschiff „Polarstern“ unterwegs.

Univers

Schlafen ist gesund

Der moderne Mensch schläft viel zu wenig. Was heißt das für die Wissenschaft?

Rubriken

Personalien
Termine und Hinweise
Cartoon

Aus dieser Ausgabe online verfügbar:

Ein Dekan zum Verlieben

Wer als Dekan neu ins Amt kommt, hat es nicht leicht. Tausend Dinge sind zu bedenken. Da ist guter Rat teuer. Doch wie wird man in der Wissenschaft der perfekte Chef? Zehn goldene Regeln eines erfahrenen Wissenschaftsmanagers, exklusiv für die duz zusammengestellt.

Ein sinnvolles Instrument

Es gibt noch immer zu wenig Wissenschaftlerinnen in Leitungs- funktionen. Das Centrum für Gleichstellung in der Wissenschaft, CEWS, hat jüngst Empfehlungen für eine Frauenquote formuliert. Auch in der Politik werden Rufe nach einer gesetzlichen Verankerung laut. Ein brauchbares Mittel, findet der Präsident der Universität Gießen.

Kein ernsthaft zu verfolgender Weg

Von einer gesetzlich verankerten Frauenquote hält Dorothee Dzwonnek wenig. Die Generalsekretärin der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat den Eindruck: Nicht einmal die Wissenschaftlerinnen selbst wollen eine solche Vorgabe. Und setzt auf die Selbstverpflichtung der Wissenschaft.

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