duz Akademie

Ausgabe 01/10 vom 17. Dezember 2010

Personalrat

Gemeinsam entscheiden macht Forschung stark

Eine Hochschule ist nur so erfolgreich, wie sie ihre Mitarbeiter an Entscheidungen beteiligt. Doch das kostet Zeit und Energie. Warum es sich lohnt, möglichst viele Interessen zu moderieren und dabei den Personalrat einzubeziehen, lesen Sie in dieser duzAKADEMIE.

Eine Frage der Kultur

Gesetze interessieren Prof. Dr. Jörg Steinbach wenig. Der Vizepräsident der Technischen Universität Berlin, pflegt auch ohne Vorschriften ein gutes Verhältnis zu Personalräten. Er bezieht die Vetreter der Beschäftigten weit über das Gesetz hinaus mit ein. Mitbestimmung ist für ihn eine Frage der Umgangskultur.

Beteiligung zum Teil erwünscht

Viele Landesgesetze für die Personalvertretung beschränken die Beteiligung der Personalräte deutlich. Gut haben es eigentlich nur die Bremer. Woanders sind die Personalräte bei Disziplinarmaßnahmen zum Beispiel nicht mit im Boot: Ein Überblick über die Mitbestimmungskompetenzen in den einzelnen Bundesländern.

Betriebsräte klar im Vorteil

Betriebsräte in Unternehmen und Forschungsinstitutionen haben es gut. Die Basis ihrer Arbeit, das Betriebsverfassungsgesetz, sichert den Personalvertretern mehr Mitbestimmungsrechte zu als Personalräten an Hochschulen. Der Betriebsratsvorsitzende der Bayer Schering Pharma AG gewährt Einblick in seinen Alltag.

Integrieren statt ignorieren

Hochschulleitungen, die Personalräte außen vor lassen, schneiden sich ins eigene Fleisch. Positive Beispiele aus Freiburg, Heidelberg und Bochum zeigen, warum die Mitarbeitervertreter mit einbezogen werden sollten und was die Hochschulleitungen davon haben.


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