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Foto: Eric Lichtenscheidt / www.lichtenscheidt.de
 
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Personalnachrichten in der duz: umfassend und verbindend
   

Alle 14 Tage erfahren Sie auf den Personalienseiten der duz, unabhängig und brandaktuell, was sich an den Hochschulen in Deutschland verändert. Darüber hinaus schauen wir zudem nach Österreich und in die Schweiz. Eine neue Berufung, ein wichtiger Preis oder interessante Gäste auf dem Campus – die duz berichtet zuverlässig und alle Hochschulen umfassend. Folgende Rubriken vermitteln Ihnen den Überblick:

  • Geisteswissenschaften;
  • Naturwissenschaften;
  • Biowissenschaften;
  • Ingenieurwissenschaften;
  • Akademien, Gesellschaften, Institutionen;
  • Rektoren, Präsidenten, Kanzler, Dekane;
  • Rufe an;
  • Gäste auf dem Campus;
  • Preise und Auszeichnungen;
 

Teilen auch Sie uns entsprechende Personalien mit. Einfach, schnell und unkompliziert geht es mit unserem vorbereiteten Online_Formular.

Darüber hinaus lenken wir den Blick auf unseren Personalienseiten im besonderen Maße auf die herausragenden Leistungen jüngerer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Möglicherweise finden auch Sie sich irgendwann mit Foto dort wieder. In jedem Magazin können wir sechs Preisträgerinnen bzw. Preisträger berücksichtigen. Eine kleine Auswahl ist auch an dieser Stelle, jeden Monat wechselnd, wiedergegeben.

 
duz MAGAZIN Nr. 08 vom 23.07.10

Kontrollierte Lichtpulse

Dr. Eleftherios Goulielmakis vom Max-Planck-Institut für Quantenoptik (MPQ) in Garching erhält den internationalen „2009 IUPAP Young Scientists Prize in Optics“ der International Commission of Optics (ICO) und der International Union of Pure and Applied Physics (IUPAP). Damit werden Forscher ausgezeichnet, die innerhalb von acht Jahren nach der Promotion wichtige Beiträge zur Angewandten Optik und Photonik geleistet haben. Der 1975 in Heraklion (Griechenland) geborene Goulielmakis promovierte 2005 an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Derzeit arbeitet er in der Abteilung für Attosekundenphysik am MPQ und forscht dort zu präzise kontrollierten Lichtpulsen, mit denen sich auch die ultraschnellen Bewegungen von Elektronen beobachten lassen. Die mit einem Preisgeld von 1000 Euro sowie einem Vortrag verbundene Auszeichnung erhält der Physiker bei einer der nächsten Versammlungen des ICO.
akj

 

Foto: MPQ
Eleftherios Goulielmakis

 
     

Preis für Ingenieurinnen

Die Gottlieb Daimler- und Karl Benz-Stiftung vergibt den diesjährigen Bertha Benz-Preis für Ingenieurinnen an die 29jährige Dr. Franziska Schäffel aus Dresden. Die Jury zeichnet damit ihre Dissertation zum Thema „Synthese, Charakterisierung und Modifizierung von Kohlenstoffnanomaterialien“ aus, mit der sie am Institut für Maschinenwesen der TU Dresden promoviert wurde. Mit der Arbeit habe Schäffel einen wichtigen Beitrag zur Erforschung und zukünftigen Produktion von nanoskaligen Materialien geleistet, so die Begründung der Jury. Nanopartikel haben ein hohes Anwendungspotenzial in vielen verschiedenen Bereichen der Technik, von Mikroelektronik über Luftfahrt- und Umwelttechnologie bis hin zur Medizin. Der mit 10 000 Euro dotierte Preis wurde der Materialwissenschaftlerin Anfang Juli in Ladenburg überreicht.
akj

  Foto: Oestergaard/ DBS
Franziska Schäffel
 
     

Mit Umsicht in die Zukunft

Der Umsicht-Wissenschaftspreis, den der Förderverein des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik in Oberhausen seit 2009 vergibt, geht in diesem Jahr an den Umwelt-Ingenieur Dr. Claudio Cinquemani. Er erhält die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung für seine Dissertation an der Universität Duisburg-Essen. Im Rahmen dieser Arbeit hat Cinquemani eine neue Methode entwickelt, medizinische Implantatmaterialien umweltverträglich und unter Verzicht auf die bislang erforderlichen toxischen Substanzen zu sterilisieren. Der 34-jährige Cinquemani habe, so begründete die Jury ihre Entscheidung, wissenschaftliche Ergebnisse erzielt, die den Fortschritt im Bereich Umwelt- und Sicherheitstechnik unterstützen. Zudem sei sein Forschungsbeitrag anwendungsnah und von weitergehender gesellschaftlicher Bedeutung. Der Preis wurde Cinquemani im Juni im Rahmen einer Jubiläumsfeier des Instituts überreicht.
akj

  Foto: Fraunhofer UMSICHT, Oberhausen
Claudio Cinquemani