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Foto: Eric Lichtenscheidt / www.lichtenscheidt.de
 
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Die duz – das unbekannte Wesen 
 

 

Nein, die duz gehört nicht zum Deutschen Studentenwerk und ist auch nicht direkt mit dem Stifterverband verbunden.

Ein eigenständiger Verlag? Auch das trifft nicht zu, sie ist Teil eines Wissenschaftsverlages innerhalb der Raabe-Verlagsgruppe, die wiederum zur Klett-Gruppe gehört.

Sie wird aber doch subventioniert? – Ich bitte Sie, wir gehören zu einem Wirtschaftsunternehmen.

Dann ist es auch nicht richtig, dass die duz von einer Interessengruppe gesteuert wird? Richtig, auch das ist nicht richtig: Die Bedeutung der duz basiert nicht zuletzt auf ihrer Unabhängigkeit!

Aber so ein klein wenig "politisch festgelegt" ist die ... Nein!

Nun gut – die duz hat noch viel vor? Ja!

Wie sagte einmal einer unserer Volontäre: Die duz ist ein Magazin, das Antworten gibt. Zumindest ist sie ein Magazin, das andere dabei unterstützt, Antworten geben zu können. Warum nicht in eigener Sache:

Gegründet wurde die duz am 11.12.1945 – als GUZ: "Göttinger Universitätszeitung". Sie begleitet somit von der viel zitierten "Stunde Null" an Hochschulen und Wissenschaft in Deutschland. Von Wissenschaftlern für Wissenschaftler, so könnte man die duz der 40er und 50er Jahre beschreiben. Hierauf basierend avancierte sie zu Beginn der 50er Jahre zum offiziellen Mitteilungsblatt der DFG.

Bereits 1948 hatte Dr. Josef Raabe einen Informationsdienst für die deutschen Hochschulen gegründet. Im Jahre 1964 erwarb er zudem die duz – ein strategisch kluger Schritt.

Die duz verlor hierdurch keineswegs ihre Nähe zu Hochschulen und Wissenschaft, nicht zuletzt zum Stifterverband gab es gerade in dieser Zeit enge Verzahnungen, sie ging aber bereits hier den wichtigen Schritt in Richtung Unabhängigkeit.
 

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Gründete sich doch auf diese "Keimzelle" ab Mitte der 80er der "Raabe Verlag", der sich sehr rasch zur "Raabe Gruppe" entwickelte – mit zur Zeit zehn Fachverlagen an sieben Standorten und einem weiterhin dynamischen Wachstum in Deutschland und in Osteuropa.

Dieselbe festigte sich endgültig nach dem Kauf der duz durch den Ernst Klett Verlag im Jahr 1979. Dies war nicht nur wichtig für die duz, sondern durchaus auch für den renommierten Schulbuchverlag.

Doch zurück zur duz: Seit der Zeit beim Raabe Fachverlag für Wissenschaftsinformation wurde sie immer wieder in kleineren Veränderungen den zeitlichen Gegebenheiten angepaßt. Noch nie war der Einschnitt allerdings so deutlich, wie im Wechsel von 2003 auf 2004. Die duz avancierte hier vom Magazin zur Marke. Ein duz Abonnment umfaßt nun das duz MAGAZIN, die duz WERKSTATT, die duz NACHRICHTEN und die duz SPECIALS. Alles ist auf das Ziel hin ausgerichtet, Ihnen ein bisher ungekanntes Maß an Nutzwert zu bieten, indem wir möglichst viele praktische Fragen aus dem Alltag von Lehrenden und Forschenden praxisorientiert beantworten: Vier für eins – ein Abonnement und vier intensive Informationsangebote. Die effektivste Unterstützung in Ihrem akademischen Berufsalltag!

Kein Verlag, keine Subventionen, keine Abhängigkeit, aber seit weit über 50 Jahren kritisch fundierter, vor allem unabhängiger und dennoch fest in der "Szene" verankerter Begleiter von Hochschulen und Wissenschaft in Deutschland – das wird die duz auch in der Zukunft nachhaltig prägen.