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Nein, die duz
gehört nicht zum Deutschen Studentenwerk und ist auch nicht
direkt mit dem Stifterverband verbunden.
Ein eigenständiger
Verlag? Auch das trifft nicht zu, sie ist Teil eines Wissenschaftsverlages
innerhalb der Raabe-Verlagsgruppe, die wiederum zur Klett-Gruppe
gehört.
Sie wird aber
doch subventioniert? Ich bitte Sie, wir gehören zu einem
Wirtschaftsunternehmen.
Dann ist es
auch nicht richtig, dass die duz von einer Interessengruppe
gesteuert wird? Richtig, auch das ist nicht richtig: Die Bedeutung
der duz basiert nicht zuletzt auf ihrer Unabhängigkeit!
Aber so ein
klein wenig "politisch festgelegt" ist die ... Nein!
Nun gut
die duz hat noch viel vor? Ja!
Wie sagte einmal
einer unserer Volontäre: Die duz ist ein Magazin, das
Antworten gibt. Zumindest ist sie ein Magazin, das andere dabei
unterstützt, Antworten geben zu können. Warum nicht in
eigener Sache:
Gegründet
wurde die duz am 11.12.1945 als GUZ: "Göttinger
Universitätszeitung". Sie begleitet somit von der viel
zitierten "Stunde Null" an Hochschulen und Wissenschaft
in Deutschland. Von Wissenschaftlern für Wissenschaftler, so
könnte man die duz der 40er und 50er Jahre beschreiben.
Hierauf basierend avancierte sie zu Beginn der 50er Jahre zum offiziellen
Mitteilungsblatt der DFG.
Bereits 1948
hatte Dr. Josef Raabe einen Informationsdienst für die deutschen
Hochschulen gegründet. Im Jahre 1964 erwarb er zudem die duz
ein strategisch kluger Schritt.
Die duz
verlor hierdurch keineswegs ihre Nähe zu Hochschulen und Wissenschaft,
nicht zuletzt zum Stifterverband gab es gerade in dieser Zeit enge
Verzahnungen, sie ging aber bereits hier den wichtigen Schritt in
Richtung Unabhängigkeit.
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Gründete
sich doch auf diese "Keimzelle" ab Mitte der 80er der
"Raabe Verlag", der sich sehr rasch zur "Raabe Gruppe"
entwickelte mit zur Zeit zehn Fachverlagen an sieben Standorten
und einem weiterhin dynamischen Wachstum in Deutschland und in Osteuropa.
Dieselbe festigte
sich endgültig nach dem Kauf der duz durch den Ernst
Klett Verlag im Jahr 1979. Dies war nicht nur wichtig für die
duz, sondern durchaus auch für den renommierten Schulbuchverlag.
Doch zurück
zur duz: Seit der Zeit beim Raabe Fachverlag für Wissenschaftsinformation
wurde sie immer wieder in kleineren Veränderungen den zeitlichen
Gegebenheiten angepaßt. Noch nie war der Einschnitt allerdings
so deutlich, wie im Wechsel von 2003 auf 2004. Die duz avancierte
hier vom Magazin zur Marke. Ein duz Abonnment umfaßt
nun das duz MAGAZIN, die duz WERKSTATT, die duz NACHRICHTEN und
die duz SPECIALS. Alles ist auf das Ziel hin ausgerichtet, Ihnen
ein bisher ungekanntes Maß an Nutzwert zu bieten, indem wir
möglichst viele praktische Fragen aus dem Alltag von Lehrenden
und Forschenden praxisorientiert beantworten: Vier für eins
ein Abonnement und vier intensive Informationsangebote. Die
effektivste Unterstützung in Ihrem akademischen Berufsalltag!
Kein Verlag,
keine Subventionen, keine Abhängigkeit, aber seit weit über
50 Jahren kritisch fundierter, vor allem unabhängiger und dennoch
fest in der "Szene" verankerter Begleiter von Hochschulen
und Wissenschaft in Deutschland das wird die duz auch in
der Zukunft nachhaltig prägen.
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