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Zeig mir deine
Freunde, und ich sag dir, wer du bist. Das Sprichwort lässt
sich auch auf Hochschulleitungen übertragen. Es müsste
dafür nur leicht abgewandelt werden: Zeig mir deine Vizepräsidenten,
und ich sag dir, wo du stehst.
Ob es nun
die Internationalisierung, der Technologietransfer, die wissenschaftliche
Nachwuchsförderung oder die Weiterbildung ist. Schon der Ressortzuschnitt
der Prorektoren und Vizepräsidenten zeigt an, womit eine Hochschule
im Wettbewerb punkten will. Die Vizepräsidenten von heute sind
also weit mehr als die Leute, die mal eben einspringen, wenn der
Präsident keine Zeit hat: Ihre Gesichter machen das Profil
einer Hochschule aus.
Ein paar dieser
Gesichter zeigt das duzMAGAZIN in der Titelgeschichte dieser Ausgabe.
Wer die Fotostrecke mit den Führungsteams der Universitäten
in Oldenburg, Rostock, Duisburg-Essen und der Technischen Universität
Berlin betrachtet, wird Hochschulmanager sehen, die so freundlich
in die Kamera lächeln, als wäre der Job ein stetes Vergnügen.
Natürlich ist das nicht der Fall. Wo Richtungsentscheidungen
fallen, kann nicht immer eitel Sonnenschein herrschen. Da wird und
muss um den besten Kurs gestritten werden.
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Gerade jetzt sehen die Leitungsteams unruhigen Zeiten entgegen.
Die Kürzungswellen, die die Hochschulen in diesen Wochen und
Monaten erfassen, werden den inneren Zusammenhalt der Hochschulen
und ihrer Präsidien auf die Probe stellen. Dass der Präsident
beziehungsweise Rektor im Konfliktfall das Sagen hat, dürfte
zwar allen Beteiligten klar sein. Und doch kann in solchen Situationen
der vermeintliche Vertraute dem Präsidenten zum Widersacher
werden. Lesen Sie mehr über Freud und Leid der Vizepräsidenten
in der duz-Titelgeschichte ab Seite 9.
Christine
Prußky
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